20. Oktober 2009

"Entscheidend ist, was hinten rauskommt"

Anti-Atom-Aktion vor dem Brandenburger Tor

Mit einer satirischen Aktion haben Atomkraftgegner am heutigen Dienstagmittag vor dem Brandenburger Tor auf die Folgen der schwarz-gelben Atompolitik aufmerksam gemacht. Verkleidet mit überdimensionierten Masken der Parteichefs Merkel, Westerwelle und Seehofer saßen die Aktivisten eine Stunde lang auf drei Keramik-Toiletten, hinter denen sich Atommüllfässer stapelten. "Entscheidend ist, was hinten rauskommt“, erläuterte ein Transparent.

„Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke lassen den Atommüllberg um mehrere Tausend Tonnen wachsen – ohne dass eine Lösung dafür auch nur in Sicht wäre“, kritisierte Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt.

Bissig kommentierten die maskierten Atomkraftgegner die Pläne von Union und FDP, den von Wasser überspülten Salzstock Gorleben weiter zum Endlager auszubauen. Auf Toilettenpapierrollen war zu lesen: „Atomklo Gorleben – das drücken wir durch“.

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen. .ausgestrahlt belagert die Koalitionsverhandlungen mit täglichem Protest und hat eine „Ständige Vertretung der Anti-AKW-Bewegung“ in Berlin eingerichtet.

Informationen über aktuell geplante Protestaktionen: www.ausgestrahlt.de


Kontakt

.ausgestrahlt
Jochen Stay
Telefon: 0170 9358759