10. März 2016

Fukushima-Mahnwachen in mehr als 200 Städten

AtomkraftgegnerInnen fordern Stilllegung der acht noch laufenden AKW

Zum 5. Jahrestag der Katastrophe von Fukushima haben AtomkraftgegnerInnen in mehr als 200 Städten Mahnwachen organisiert. Dazu erklärt Armin Simon von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Der Konflikt um die Atomkraft ist noch nicht beendet. 30 Jahre nach Tschernobyl und 5 Jahre nach Fukushima sind in Deutschland noch acht Atomkraftwerke in Betrieb. Der nächste Super-GAU könnte auch bei uns passieren. Müssten die AKW-Betreiber ihre Reaktoren gegen dieses Risiko versichern, wären diese längst vom Netz.

Fukushima mahnt, das Atom-Risiko endlich abzuschalten – bevor es zum nächsten schweren Atomunfall kommt. Keines der Atomkraftwerke in Deutschland ist für die Stromversorgung nötig. Zudem weigern sich die AKW-Betreiber, die Kosten für die Lagerung des Atommülls zu tragen. Die Regierung sollte daraus die Konsequenzen ziehen und dafür sorgen, dass kein weiterer Atommüll mehr produziert wird.“

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen.


Landkarte und Terminliste mit allen Mahnwachen:
www.ausgestrahlt.de/mitmachen/termine/
 

 

 

 

Kontakt

.ausgestrahlt
Armin Simon
Telefon: 0163 8832446