28. Juni 2005

Leben und Gesundheit von Millionen sind eine denkbar untaugliche Verhandlungsmasse

Atomkraftgegner kritisieren atompolitische Verhandlungspläne von CDU/CSU

CDU/CSU haben in einem atompolitischen Positionspapier angedacht, nach einer gewonnenen Bundestagswahl mit den Stromkonzernen über Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken zu verhandeln und dabei Gegenleistungen wie beispielsweise die Förderung Erneuerbarer Energien zu verlangen. Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation „X-tausendmal quer“:

„Die Union will einen schmutzigen Deal mit den AKW-Betreibern machen. Als Gegenleistung für eine Laufzeitverlängerung der alten Reaktoren sollen RWE, E.on und Co. einen Teil ihrer so erzielten Gewinne in die Förderung Erneuerbarer Energien stecken. Doch jeden Tag, den die Atomkraftwerke weiter laufen, kann der Tag der Katastrophe sein. Leben und Gesundheit von Millionen sind eine denkbar untaugliche Verhandlungsmasse. Deshalb verlangen wir einen von AKW-Laufzeiten unabhängigen Ausbau der Erneuerbaren Energien und ein sofortiges Ende des riskanten Abenteuers Atomkraft.“

Die AtomkraftgegnerInnen von X-tausendmal quer haben Ende Mai die Kampagne „.ausgestrahlt – gemeinsam gegen das Comeback der Atomenergie“ gestartet.


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.ausgestrahlt
Jochen Stay
Telefon: 0170 9358759