8. Juni 2005

„Regierung und Opposition gehen atompolitisch beide den falschen Weg“

Atomkraftgegner mischen sich in Parteienstreit um Energiepolitik mit eigenen Positionen ein

Zum heute vor dem Jahreskongress des Verbandes der Elektrizitätswirtschaft
(VDEW) in Berlin ausgetragenen energiepolitischen Disput zwischen Bundesumweltminister Jürgen Trittin und der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Kampagne „X-tausendmal quer“:

„Angesichts der Gefahren der Atomenergie geht der öffentliche Streit der Parteien um ein paar Jahre mehr oder weniger Laufzeit meilenweit an einer Problemlösung vorbei. Regierung und Opposition folgen atompolitisch beide dem falschen Weg. Natürlich ist es ein Spiel mit dem Feuer, das die CDU Laufzeitverlängerungen für die AKWs ermöglichen will. Aber die atompolitische Bilanz von sieben Jahren Rot-Grün ist gleichwohl verheerend. Vor jeder Wahl erzählt Trittin etwas vom Ausstieg und danach stellen wir fest, dass die Reaktoren weiterlaufen und die Energiekonzerne Jahr für Jahr neue Produktionsrekorde für Atomstrom melden. Einen Ausstieg, der diesen Namen wirklich verdient, wird es nur geben, wenn viele Menschen politischen Druck auf die Parteien ausüben. Deshalb wird sich die Anti-Atom-Bewegung in den nächsten Monaten offensiv in den atompolitischen Streit einmischen. Dazu wurde Ende Mai die Kampagne ‚.ausgestrahlt – Gemeinsam gegen ein Comeback der Atomenergie’ gestartet.“

Bei Rückfragen:
Boris Kruse 0162 – 645 1242
Jochen Stay 0170 - 935 8759
Vom Presseteam X-tausendmal quer / .ausgestrahlt


Kontakt

.ausgestrahlt
Jochen Stay
Telefon: 0170 9358759