16. Juli 2012

Solidarität mit japanischer Anti-Atom-Bewegung

Aktionen in Berlin und Frankfurt/M am Sonntag / Parallel Massenproteste in Tokio

Aus Solidarität mit der immer stärker werdenden japanischen Anti-AKW-Bewegung gehen an diesem Sonntag, 29. Juli, parallel zu neuen Massenprotesten in Tokio, auch in Deutschland Atomkraftgegner auf die Straße. In Berlin und Frankfurt/M bereiten Anti-Atom-Initiativen Proteste vor.

Dazu erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Die japanische Regierung hat entschieden, zwei Atomkraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen, obwohl ihre eigenen Experten festgestellt haben, dass keine ausreichenden Konsequenzen aus der Katastrophe von Fukushima gezogen wurden. Dies führte in den letzten Wochen zu riesigen Demonstrationen, weil die japanische Bevölkerung nicht bereit ist, das Risiko weiter in Kauf zu nehmen. Am 16. Juli demonstrierten 170.000 Menschen in Tokio gegen die Wiederinbetriebnahme des AKW Oi.

Am Sonntag, den 29. Juli will die japanische Anti-Atom-Bewegung eine riesige Menschenkette um das japanische Parlament bilden. Wir Atomkraftgegner in Deutschland blicken mit großem Respekt nach Japan und freuen uns, dass dort immer mehr Menschen aufwachen und sich gegen die gefährliche Nutzung der Atomenergie wehren. Mit Mahnwachen in Berlin und Frankfurt/M wollen wir unserer Unterstützung und Solidarität Ausdruck verleihen.“

Die Aktion in Berlin beginnt am Sonntag, den 29. Juli um 13.30 Uhr auf dem Pariser Platz am Brandenburger Tor. Die Aktion in Frankfurt beginnt am gleichen Tag um 14 Uhr auf dem Römerberg am Gerechtigkeitsbrunnen.


Kontakt

.ausgestrahlt
Jochen Stay
Telefon: 0170 9358759