28. August 2009

Stromkonzerne planen Pro-Atom-Demonstration am 4.9. in Biblis

Atomkraftgegner sehen die Konkurrenz zur Anti-Atom-Großdemonstration am 5.9. in Berlin gelassen

 Zu der soeben in der Online-Ausgabe der tageszeitung taz veröffentlichten Nachricht, dass der Stromkonzern RWE mit Unterstützung weiterer Stromkonzerne am 4.9. in Biblis eine Pro-Atom-Demonstration plant, auf der RWE-Chef Jürgen Großmann und der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) zu Auszubildenden der Konzerne sprechen werden, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Wir sehen das gelassen. Es ist ein großer Unterschied, ob Zehntausende in ihrer Freizeit und auf eigene Kosten quer durch die Republik nach Berlin fahren werden, um an der Anti-Atom-Demonstration am 5.9. teilzunehmen, oder ob die Stromkonzerne ihre Auszubildenden während der Arbeitszeit nach Biblis beordern, um dort eine Kulisse für die Herren Großmann und Koch abzugeben.

Jobs und Ausbildungsplätze entstehen inzwischen hauptsächlich beim Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Atomkraft schafft höchstens noch Arbeit bei der aufwändigen Sanierung von einstürzenden Endlagerbergwerken wie Asse und Morsleben.“

Die Nachricht aus der taz:
http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/rwe-laesst-demonstrieren/

 


Kontakt

.ausgestrahlt
Jochen Stay
Telefon: 0170 9358759