5. September 2010

"Wer AKW-Laufzeiten verlängert, verkürzt seine Regierungszeit"

Atomkraftgegner kündigen hartnäckige Proteste an, wenn nicht endlich AKW vom Netz gehen

Zum heutigen Energiegipfel im Kanzleramt erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Merkel, Westerwelle und alle anderen Atomfreunde in CDU, CSU und FDP sollten wissen: Wer AKW-Laufzeiten verlängert, verkürzt seine Regierungszeit. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ist gegen Atomkraft. Wer die Atomkraftwerke trotzdem weiterlaufen lassen will, anstatt sie endlich abzuschalten, verbrennt sich die Finger.

Sollte die Bundesregierung nun den Weiterbetrieb von AKW beschließen, wird sie den jahrzehntelangen Atomkonflikt kräftig anheizen: Die Proteste in den kommenden Monaten werden an Größe und Entschlossenheit noch einmal deutlich zunehmen. Die Bundesregierung sollte ihre Rechnung nicht ohne die atomkritische Mehrheit der Bevölkerung machen.

Für die kommenden Monate hat die Anti-AKW-Bewegung Massenproteste geplant: Bei der Großdemonstration am 18. September in Berlin werden Zehntausende das Regierungsviertel umzingeln. Am 6. Oktober folgt die Umzingelung des Landtags in Stuttgart – Atom-Fan und CDU-Spitzenkandidat Stefan Mappus wird sich noch wundern. Am 9. Oktober geht es in München für einen Atomfrei-Staat Bayern auf die Straße. Und beim Castor-Transport nach Gorleben im November muss die Bundesregierung mit den stärksten Protesten seit langem und mit zahlreichen Aktionen Zivilen Ungehorsams rechnen.“

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation, die AtomkraftgegnerInnen darin unterstützt, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen.


Kontakt

.ausgestrahlt
Jochen Stay
Telefon: 0170 9358759