26. August 2009

„Wir werden Gabriel nach der Wahl an seinen Gorleben-Aussagen messen“

Atomkraftgegner fordern vom Umweltminister konkrete Maßnahmen und nicht nur Wahlkampfsprüche zu Gorleben

Zu der Aussage von Bundsumweltminister Sigmar Gabriel, Gorleben sei als Standort für ein atomares Endlager definitiv ausgeschlossen, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Uns freut es, wenn der Umweltminister endlich verstanden hat, was wir ihm seit Jahren erläutern: Gorleben ist als Endlager sowohl geologisch ungeeignet als auch politisch nicht durchsetzbar. Doch wir befürchten, dass sich der Minister nur aufgrund des laufenden Wahlkampfes so deutlich aus dem Fenster lehnt. Für uns ist deshalb entscheidend, ob Gabriel konkrete Maßnahmen zur Abwicklung des Standorts Gorleben in die Wege leitet. So lange es bei bloßen Interviewäußerungen bleibt, sind wir skeptisch. Sollte die SPD auch nach der Wahl an der Regierung beteiligt sein, werden wir Gabriel an seine Aussagen zu Gorleben messen.

Um unseren Forderungen nach dem Ende des Endlagerprojekts in Gorleben und der Stilllegung der Atomkraftwerke zu bekräftigen, werden wir in einem Bündnis aus Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbänden am 5. September in Berlin bei der Großdemonstration unter dem Motto ‚Mal richtig abschalten’ auf die Straße gehen.“

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