5. November 2010

Ziele der Castor-Gegner: AKW abschalten, Gorleben aufgeben, Demonstrationsrecht schützen

312 Reisebusse aus dem ganzen Bundesgebiet morgen auf dem Weg nach Dannenberg

Zum heute erwarteten Start der Castor-Transports nach Gorleben erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt:

„Wenn die nächsten Tage zehntausende auf die Straße gehen, nicht nur rund um Gorleben, sondern an der ganzen Transportstrecke, dann haben wir klare Ziele:

Weil es auch nach 50 Jahren kommerzieller Atomenergie-Nutzung weltweit keinen sicheren Lagerplatz für hochradioaktiven Müll gibt, müssen die Atomkraftwerke stillgelegt werden.

Weil der Salzstock Gorleben direkten Kontakt zum Grundwasser hat und brennbare Gase beinhaltet, muss er als Standort für ein Atommüll-Endlager aufgegeben werden.

Weil Demonstrationen ein Lebenselixier der Demokratie sind, müssen sie von der Polizei geschützt und nicht bekämpft werden.

Es geht schlussendlich nicht darum, dass der Atommüll-Zug umkehrt, sondern dass die Regierung umdreht und eine andere Atompolitik macht.“

Inzwischen gibt es zur Großdemonstration morgen in Dannenberg 312 angemeldete Reisebusse aus dem ganzen Bundesgebiet. Die ersten starten schon um Mitternacht in Freiburg und um 1 Uhr in München.

Karte aller angemeldeten Busse: http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/castor-2010/anreise.html

.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation und gehört zu den Veranstaltern der Großdemonstration am 6.11. in Dannenberg.

http://www.ausgestrahlt.de


Kontakt

.ausgestrahlt
Jochen Stay
Telefon: 0170 9358759