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Das neu bekannt gegebene Leck bestätigt die wiederholt geäußerte Kritik. Nichts ist unter Kontrolle bei den havarierten Atomreaktoren. Dass jetzt sogar die japanische Regierung das Leck zu „ernstem Störfall“ erklärt hat – immerhin Stufe drei der bis sieben gehenden internationalen Skala für Atomunfälle, bei der die Unfälle i.d.R. unterbewertet werden – ist besorgniserregend. Nach Angaben der Behörden sind bei diesem „ernsten Störfall“ 300 Tonnen radioaktiv verseuchten Wassers ausgetreten. Vermutlich gilt dies zusätzlich zum ohnehin schon ausströmenden radioaktivem Grundwasser. Woher die hochgradig strahlende Brühe kommt, ist bislang unklar. Was auch nicht vertrauensvoller stimmt…

Mehr Details in dem guten FAZ-Artikel zum Thema.

Matthias Weyland

Matthias Weyland, Jahrgang 1979, ist seit 2006 bei .ausgestrahlt dabei. Beim BUND Baden-Württemberg, für den er bis Ende 2012 arbeitete, kämpfte er unter anderem für die Energiewende und gegen den Bau eines weiteren klimaschädlichen Kohlekraftwerks in Mannheim. Seit 2013 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Umweltbundesamt.

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