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Kategorie – Fukushima

Das Risiko nach einem Super-GAU ist nie vorbei - zumindest nach realistischer, menschlicher Zeitrechnung. Das zeigt sich jetzt in Tschernobyl, wo unkontrollierte Waldbrände herrschen. In Fukushima wurde eine „kollektive Bestrahlung“ vermutlich um ein Jahr verschoben.

In zwei Monaten beginnt der Fackellauf der Olympischen Spiele in der Region Fukushima. Der Weltöffentlichkeit soll „Normalität“ in der vom GAU betroffenen Region suggeriert werden. Doch die Situation für die Bevölkerung rund um die havarierten Reaktoren sowie die Bewältigung der Folgen bleiben dramatisch.

Die Katastrophe ist nicht vorbei: Wegen Platzmangel will der Betreiber des havarierten Atomkraftwerks Fukushima große Mengen Atommüll im Meer verklappen. Unterdessen warnt der neue Umweltminister vor neuen Atomunfällen und deutsche Ärzte vor den „Radioactive Olympics“.

Vor acht Jahren havarierte das japanische AKW Fukushima. Im nächsten Jahr findet mit den Olympischen Sommerspielen ein sportliches Großereignis in Tokio statt. Auch in den umliegenden Städten sollen Wettkämpfe ausgetragen werden – darunter Fukushima. Ärzte fordern: „Radiolympics“ stoppen!

Am 11. März jährt sich die mehrfache Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima zum achten Mal. Eine Beherrschung der Folgen ist noch lange nicht in Sicht. Parallel wird der Meilerpark in Europa immer älter - mit jedem Tag wächst das Risiko schwerer Unfälle.

Es klingt absurd: Der Konzern, der eine große Mitschuld an den Reaktorkatastrophen von Fukushima trägt und die Bewältigung der Folgen nicht in den Griff bekommt, darf weiter Atomkraftwerke betreiben. Der Widerstand gegen die Pläne ist aber groß.

Sechs Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe von Fukushima leiden viele Menschen weiter unter den Folgen. Die Situation in den Atomruinen ist eine Katastrophe, der Rückbau wird noch Jahrzehnte dauern. Tausende haben am vergangenen Wochenende der Opfer gedacht und sind für den Atomausstieg auf die Straße gegangen.

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