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06.10.2013 | von Redaktion

ZEIT: Japan bittet um ausländische Hilfe für Fukushima

Nach einem Bericht von ZEIT online von heute hat Japans Ministerpräsident Abe nun internationale Experten um Hilfe bei der Bewältigung des GAU von Fukushima gebeten. Hintergrund sei vor allem das Problem mit radioaktiv belastetem Wasser, das Tepco und die Behörden nicht in den Griff bekämen. „Mein Land braucht Ihr Wissen und Ihre Expertise“, sagte Ministerpräsident Shinzo Abe am Sonntag während einer internationalen Konferenz zu Energie- und Umweltfragen in Kyoto. Japan wolle Wissen aus dem Ausland einbinden, um das Problem in dem havarierten Atomkraftwerk in den Griff zu bekommen, sagte er.

Unterdessen kritisierte die Regierung die Bemühungen der Betreiberfirma Tepco als „unzureichend“. Die Betreiberfirma Tepco hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass ein weiterer mit radioaktivem Wasser gefüllter Tank übergelaufen sei. Wahrscheinlich sei verseuchtes Wasser in den Pazifik gelangt. Ein Arbeiter der Atomanlage habe das Fassungsvermögen des Tanks falsch eingeschätzt, so dass über einen Zeitraum von etwa zwölf Stunden mehrere hundert Liter Wasser ausgetreten seien – mehr dazu in folgendem TAZ-Artikel.

 

Redaktion

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