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Vorjahres-Rekord schon jetzt überholt.

Nach Berechnungen des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme betrug der Saldo des deutschen Stromexportes im November 2013 rund drei Milliarden Kilowattstunden (TWh).  Zusammen mit den Vormonaten addiert sich damit der Exportsaldo für die ersten elf Monates dieses Jahres auf rund 27,5 TWh.

Damit liegt der Exportsaldo in diesem Jahr bereits jetzt weit höher als im bisherigen Rekordjahr 2012, dass auf einen Exportsaldo von 22,5 TWh kam. Mit weiter auflaufenden Exportüberschüsse im Dezember wäre sogar ein Durchbrechen der Marke von 30 TWh im Bereich des Möglichen. (Mehr dazu auf sonnenseite.com)

Der hohe Stromexport hatte sich bereits im Sommer abgezeichnet (vgl. Beitrag dazu). Nicht nachzuvollziehen ist vor diesem Hintergrund, warum sich neben dem politischen Fokus v.a. auch die mediale Aufmerksamkeit derart auf eine unsachliche Strompreisdebatte und erste Vorstöße zum Längerbetrieb der AKW (z.B.derzeit  in Bayern) richtet!

 

Matthias Weyland

Matthias Weyland, Jahrgang 1979, ist seit 2006 bei .ausgestrahlt dabei. Beim BUND Baden-Württemberg, für den er bis Ende 2012 arbeitete, kämpfte er unter anderem für die Energiewende und gegen den Bau eines weiteren klimaschädlichen Kohlekraftwerks in Mannheim. Seit 2013 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Umweltbundesamt.

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