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17.01.2014 | von Redaktion

Solimails zu Castor-Prozess

Die Deutsche Bahn sowie der französische Atomkonzern AREVA haben anlässlich des Castor-Transportes 2011 Strafanzeige gegen zwei AktivistInnen wegen angeblicher Sachbeschädigung erstattet. Die Aktion bei Fulda im November 2011 sorgte für Wirbel und ein großes Polizeiaufgebot mit Räumung durch ein Sondereinsatzkommando. Laut Polizei kam es in der Zeit von 22:30 Uhr bis 06:35 Uhr bei 131 Züge zu insgesamt 8480 Minuten Verspätung. Der Castor wurde nach Polizeiangaben 30 Minuten verzögert. Den vier KletteraktivistInnen in den Bäumen konnte dies trotz umfangreichen Ermittlungen der Polizei aber nicht zur Last gelegt werden.

Der daraufhin folgende Prozess wegen angeblicher Sachbeschädigung findet nun am 25. Februar in Fulda statt. Die AktivistInnen freuen sich über Unterstützung und Solidarität, z.B. in Form von zahlreichen Protestmails oder -Faxen. Vorlagen dazu und weitere Infos finden sich auf der Seite http://nirgendwo.info/fulda/

Redaktion

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