.ausgestrahlt-Blog

20.02.2015 | von Matthias Weyland

Über 4 Jahre nach Lubmin-Castor: Berufungsprozess in Stralsund

Berufungsverfahren wegen Betonblock-Blockade vor dem Landgericht

Der Anlass für diesen Prozess liegt bereits über vier Jahre zurück: Am 16.12.2010 protestierten mehrere Robin Wood-AktivistInnen gegen den Atommülltransport vom französischen Cadarache nach Lubmin bei Greifswald. Hierfür ketteten sich zwei AtomkraftgegnerInnen im Gleisbett zwischen Greifswald und Lubmin fest und stoppten den Castortransport für mehrere Stunden. Die Protestaktion der AktivistInnen richtete sich gegen das ziellose Umherfahren von hochradioaktiven Müll, sie forderten den sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft.

Unterstützung gefragt

  • Komme zum neuen Prozess zum Landgericht Stralsund (Anfahrtsbeschreibung) und unterstütze die Aktivist*innen, indem Du Öffentlichkeit herstellst!
  • Mache andere auf den Prozess aufmerksam, per Mundpropaganda, E-Mail oder per web2.0. Damit hilfst Du auch, das unverantwortliche Vorgehen der Atomindustrie in die Öffentlichkeit zu tragen.
  • Wenn Du kannst, unterstütze die Prozesskosten mit einer Spende auf das unabhängige Rechtshilfekonto, Stichwort: Rechtshilfe Lubmin-Aktion.
  • Die Aktivist*innen freuen sich auch über Solidaritäts-Bekundungen, die Du an blockmin@riseup.net schicken kannst! 

Matthias Weyland

Matthias Weyland, Jahrgang 1979, ist seit 2006 bei .ausgestrahlt dabei. Beim BUND Baden-Württemberg, für den er bis Ende 2012 arbeitete, kämpfte er unter anderem für die Energiewende und gegen den Bau eines weiteren klimaschädlichen Kohlekraftwerks in Mannheim. Seit 2013 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Umweltbundesamt.

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