.ausgestrahlt-Blog

Kategorie – Bewegungsmelder

Einen nächsten juristischen Schritt sind jetzt Atomkraftgegner*innen aus dem Münsterland gegangen: Weil die Bundesregierung den Export von deutschem Brennstoff an grenznahe marode Meiler nicht unterbindet, legten sie nun offiziellen Widerspruch dagegen ein.

Das öffentliche Leben wird wegen des Themas Coronavirus gerade runtergefahren – die alten und störanfälligen Atomkraftwerke jedoch nicht. Auch die Arbeit von .ausgestrahlt ist von der Pandemie betroffen - deshalb soll es statt der abgesagten Veranstaltungen demnächst mehr Podcasts und Webinare geben.

Die Anti-Atom-Bewegung lebt vom langen Atem. Nur so wurden in den letzten Jahrzehnten Projekte verhindert, verzögert, verändert. Zwei sehr schöne Beispiele sind Brokdorf und Gronau.

Während die Bundesumweltministerin die „störanfälligen Atomkraftwerke“ nur im Ausland ausmacht, liefert Deutschland entgegen Zusicherungen der Bundesregierung weiter Brennelemente zu grenznahen Pannenmeilern. Am kommenden Wochenende wollen Atomkraftgegner*innen in Lingen Atomkonzernen und Politiker*innen „die rote Karte“ zeigen.

Wenige Jahre vor dem Betriebsende des letzten Atomkraftwerks in Deutschland finden weiter zahlreiche Atomtransporte statt. Sie dienen zum Beispiel dem reibungslosen Weiterbetrieb der Brennstoff-Fabriken Gronau und Lingen. Atomkraftgegner*innen kritisieren nicht nur den zeitlich unbegrenzten Weiterbetrieb der Anlagen, sondern sorgen sich aktuell um die Sicherheit der Bevölkerung.

In Österreich reicht der Protest gegen die geplante Inbetriebnahme des slowakischen Schrottreaktors Mochovce bis auf höchste Ebene. Jetzt hat der Betreiberkonzern eine Verzögerung um mehrere Monate angekündigt.

<< zurück zu "alle Beiträge"