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17.03.2016 | von Jan Becker

Im Kino: „POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion“

Mit der Energiewende steht Deutschland zweifellos vor der größten strukturellen Veränderung seit Beginn des Industriezeitalters. Nach diesem Film wird niemand mehr behaupten können, dass die überlebensnotwendige Veränderung unserer Energieversorgung nur ein idealistischer Traum ist.

„POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion“ stellt die Auseinandersetzung um eine Energiewende dar, die von unten erfolgt – dezentral und regional. Er greift die persönlichen Geschichten von Menschen auf, die die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage selbst in die Hand nehmen und verwebt dabei Personen und Schauplätze zu einem authentischen Zeitdokument. Zu Wort kommen AktivistInnen, UnternehmerInnen, ZweiflerInnen und KritikerInnen und berichten aus ihrem „alltäglicher Kampf um die Energiewende“.

Die Energiewende ist möglich und zwar viel schneller als ihre Gegner behaupten

„Der vielleicht relevanteste Film unserer Zeit mit einer klaren Botschaft: Die Energiewende ist möglich und zwar viel schneller als ihre Gegner behaupten. Wir müssen es nur wollen und dafür kämpfen!“, wirbt Regisseur Carl-A. Fechner.

Er und sein Team laden anlässlich des bundesweiten Kinostarts am 17. März ein, Teil dieses „multimedialen Projekts zu werden, in dessen Zentrum ein Kino-Dokumentarfilm steht“. MitstreiterInnen wird umfangreiches Material angeboten, um eine Filmvorführung in ihrer Nähe zu realisiseren.

Fechner feierte 2010 mit „Die 4. Revolution – Energy Autonomy“ sein Kino-Debüt. Mit über 100.000 Kinozuschauern in Deutschland war er der erfolgreichste Dokumentarfilm des Jahres und wurde in 28 Sprachen übersetzt.

Jan Becker

Jan Becker hat jahrelang die Webseite www.contrAtom.de betrieben und täglich aktuelle Beiträge zur Atompolitik verfasst. Seit November 2014 schreibt der studierte Umweltwissenschaftler für .ausgestrahlt. Jan lebt mit seiner Familie im Wendland. Mit dem Protest gegen regelmäßig durch seine Heimatstadt Buchholz i.d.N. rollende Atommülltransporte begann sein Engagement gegen Atomenergie, es folgten die Teilnahme und Organisation zahlreicher Aktionen und Demonstrationen.

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