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Kategorie – Energiewende

Als drittes Atomkraftwerk weltweit hat Isar-2 350 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert, berichtet Betreiber Preußen Elektra stolz. An diesem Goldesel will auch die Stadt München, der ein Viertel des Kraftwerks gehört, noch ein paar Jahre länger mitverdienen. Ein Deal macht die Risiko-Verlängerung möglich.

Nach Beginn der Katastrophe von Fukushima im März 2011 verloren acht deutsche Atomkraftwerke ihre Betrieberlaubnis und wurden für immer abgeschaltet. Betroffen ist auch der schwedische Energiekonzern Vattenfall mit seiner Beteiligung an den AKW Brunsbüttel und Krümmel. Beide Pannenmeiler galten als besonders störanfällig, ihr Ende war absehbar. Vattenfall klagt dennoch auf ...

Jahr für Jahr wirft eine Gruppe Autoren um Mycle Schneider einen sehr kritischen Blick auf die Atomindustrie. Die neue Ausgabe des „World Nuclear Industry Status Report“ untermauert den Niedergang des Nuklearsektors – fast ausnahmslos.

Wegen eines angeblichen „öffentlichen Interesses“ soll der Bau des neuen Atomkraftwerks Hinkley Point C in Großbritannien massive staatliche Unterstützung erhalten. Das Interesse hinter den wirtschaftlich absurden AKW-Bauten ist aber offenbar die Atombombe. Österreich will erneut vor Gericht ziehen.

Unter höchster Geheimhaltung handelte die Regierung Südafrikas einen Atomdeal mit Russland aus, welcher den Bau neuer Atomkraftwerke am Kap vorsah. Es ging um das teuerste Regierungsvorhaben in der Geschichte Südafrikas. Die Planungen sind erstmal vom Tisch.

Nachdem die Atomexporte von AKW-Brennstoff aus Deutschland in alle Welt heftig unter öffentlichen Druck geraten sind, hat Framatome, Betreiberin der Brennelementefabrik in Lingen, Behörden und Politik rechtliche Schritte angedroht.

Die Dauerhitze hatte Deutschland fest im Griff. Wegen der hohen Wassertemperaturen in den Flüssen sterben massenweise Fische. Die Atomkraftwerke dürfen dennoch warmes Kühlwasser einleiten. Atomkraftgegner*innen machen auf dieses und weitere mögliche Probleme durch die Hitze auch in Atommüll-Lagern aufmerksam.

Während große Kraftwerke wegen immer weiter steigender Kühlwassertemperaturen ihre Leistung drosseln müssen, profitieren von dem fast durchgängig sonnigen Wetter seit April vor allem die vielen Photovoltaikanlagen und stellen Rekorde auf.

In Deutschland halten die hohen Temperaturen an. Auf bis zu 37 Grad könne das Thermometer laut Deutschem Wetterdienst klettern. Während die Wasserpegel der Flüsse, aus denen die Atomkraftwerke ihr Kühlwasser entnehmen, täglich sinken, steigt die Temperatur. Während die Nachbarländer ihre Meiler drosseln um das Leben in den Flüssen zu schützen ...

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