Atomkraft in Zahlen

Zahlen, Daten, Fakten zum Umgang mit dem Thema Atomstrom, Atomfinanzen und AKW-Sicherheit. Die .ausgestrahlt-Infografiken sind eine regelmäßige Rubrik in unserem Magazin. Hier findest Du sie im Überblick.


Auf absteigendem Ast

Obwohl in den vergangenen zehn Jahren weltweit rund 60 neue AKW ans Netz gegangen sind, ist sowohl die Zahl der tatsächlich laufenden Reaktoren als auch die Atomstromproduktion und der Atomstrom-Anteil in diesem Zeitraum gesunken.

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Quelle: .ausgestrahlt-Magazin 45, Oktober 2019

Castor droht Altersschwäche

Der hochradioaktive Atommüll wird noch viele Jahrzehnte in Zwischenlagern  bleiben. Doch ob die Castor-Behälter und ihre Einbauten Strahlung und Hitze so lange standhalten, ist fraglich.

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Quelle: .ausgestrahlt-Magazin 44, Juli 2019

Klimaschutz ausgebremst

Je schneller die Erneuerbaren Energien ausgebaut werden, desto besser für Atomausstieg und Klima. Doch die Politik bremst – trotz drastisch gesunkener Kosten etwa für Solarstrom.

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Quelle: .ausgestrahlt-Magazin 43, April 2019

Atomkraft auf der Kippe

Verlässt Großbritannien die EU, betreibt nur noch eine Minderheit der Euratom-Staaten überhaupt AKW - und einige davon haben einen Ausstieg zumindest schon beschlossen.

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Quelle: .ausgestrahlt-Magazin 42, Februar 2019

Schacht Konrad: zeitraubendes Scheitern

1975 kürt die Bundesregierung die ehemalige Eisenerzgrube Schacht Konrad bei Salzgitter zum Atommülllager – ohne Standortvergleich. Das rächt sich: Immer neue Probleme treiben die Kosten in die Höhe, eine Inbetriebnahme des Lagers ist nicht absehbar.

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Quelle: .ausgestrahlt-Magazin 41, Oktober 2018

Uranmüll aus Gronau

Tausende Tonnen radioaktive und hochgiftige Uranreste verschiebt die Urananreicherungsanlage (UAA) Gronau jedes Jahr ins Ausland oder stellt sie vor Ort im "Freilager" ab. Ihre Betriebsgenehmigung gilt – anders als die der AKW – bisher unbegrenzt.

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Quelle: .ausgestrahlt-Magazin 40, August 2018

Atombrennstoff aus Lingen

Die Brennelementefabrik Lingen versorgt AKW in ganz Europa – auch Hochrisiko-Meiler und neue Reaktoren. Ihre Betriebsgenehmigung ist bisher unbegrenzt.

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Quelle: .ausgestrahlt-Magazin 39, Mai 2018

Atomstrom ungedrosselt

Auch bei sehr viel Wind in Norddeutschland laufen die norddeutschen AKW unvermindert weiter – und verstopfen so das Netz.

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Quelle: .ausgestrahlt-Magazin 38, Februar 2018

Erneuerbare ersetzen Atom und Kohle

Das Plus bei den Erneuerbaren seit 2010 hat nicht nur das Aus von neun AKW kompensiert, sondern auch die Produktion von Kohlestrom gedrosselt - trotz verdreifachtem Stromexport-Überschluss. Mehr zum Thema Energiewende.

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Quelle: .ausgestrahlt-Magazin 37, Oktober 2017

Nukleare Außen-Politik

Politiker*innen von CDU, FDP, SPD und Grünen fordern die Abschaltung von AKW hinter der Grenze - außerhalb des eigenen Einflussbereichs. Zur Atom-Gefahr im Inland hingegen schweigen sie meist.

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Quelle: .ausgestrahlt-Magazin 36, August 2017

Heimliche Laufzeitverlängerung

Laut Gesetz darf jedes AKW nur eine begegrenzte Menge Strom produzieren. Durch Übertragung von Stromproduktionsrechten längst abgeschalteter Meiler verlängern die Betreiber die Laufzeit ihrer AKW.

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Quelle: .ausgestrahlt-Magazin 35, Mai 2017

Deutschlands gefährlichstes Atomkraftwerk

Block B des AKW Gundremmingen muss laut Gesetz Ende 2017 vom Netz. Block C hingegen, baugleich, soll noch vier Jahre länger laufen dürfen - trotz eklatanter Sicherheitsmängel. Ein Überblick.

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Quelle: .ausgestrahlt-Magazin 34, Februar 2017

Atomstrom-Produzenten in der EU

"Atomausstieg"? Von wegen! Deutschland ist noch immer der größte Atomstromproduzent in der EU - und das noch auf viele Jahre hinaus.

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Quelle: .ausgestrahlt-Magazin 33, November 2016

Atomstrom verstopft das Netz

Ökostrom wird abgeregelt, während Atomkraftwerke ungebremst Strom einspeisen. Zugleich beschränkt die Regierung den Ausbau erneuerbarer Energien - weil angeblich kein Platz im Stromnetz ist.

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Foto: .ausgestrahlt-Magazin 32, August 2016 Quelle: .ausgestrahlt-Magazin 32, August 2016

Milliarden-Risiko Atomkraft

Keiner weiß, was der Abriss der AKW und die jahrtausendelange Lagerung des Atommülls kosten werden. Klar ist nur: Die bisherigen Rückstellungen der Atom-Konzerne reichen sicher nicht aus.

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Quelle: .ausgestrahlt-Magazin 31, Mai 2016