.ausgestrahlt-Blog

04.01.2019 | von Jan Becker

Bildungsmaterial für Schüler*innen zu Atommüll

Unbestritten wird Atommüll noch über mehrere Jahrzehnte in oberirdischen Zwischenlagern aufbewahrt werden müssen. Das heißt, es wird die heutige Generation von Schülerinnen und Schülern sein, die sich in den nächsten Jahrzehnten mit der „sicheren Verwahrung“ der radioaktiven Abfälle auseinandersetzen muss. Schließlich handelt es sich um Stoffe, die teilweise Millionen Jahre gefährlich für Mensch und Umwelt bleiben.

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Foto: atommuellreport.de

Im Rahmen des Projektes „Jugend trifft Erfahrung – generationenübergreifende partizipative Entwicklung, Erprobung und Etablierung neuer Wissens- und Bildungsformate zu Atommüll“ ist Unterrichtsmaterial entstanden, das vom Atommüllreport und der BUNDjugend erarbeitet und durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefördert wurde.

Die Bildungsmaterialien sollen helfen, sich mit den Folgen der Atomenergienutzung und den Herausforderungen einer „sicheren“ Lagerung von Atommüll zu beschäftigen. Das modular aufgebaute Material orientiert sich am Schulunterricht Sekundarstufe I und II (ab Jahrgang 9/10), kann aber auch in der Projektarbeit oder Erwachsenenbildung eingesetzt werden.

weiterlesen:

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  • Zwischenlagerung: Die Jahrhundert-Lager
    Die Zwischenlagerung des hochradioaktiven Atommülls wird sehr viel länger dauern, als ursprünglich behauptet. Die bisherigen Hallen sind nicht weiter tragbar. Doch die Politik nimmt das Problem nicht ernst. - mehr

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    Für die langfristige Atommüll-Lagerung ist keine sichere Lösung in Sicht. Trotzdem versuchen Regierung und Atomwirtschaft den Eindruck zu erwecken, sie hätten alles im Griff. Der Atommüll-Berg wächst Tag für Tag weiter – und die Probleme ebenfalls... - mehr

Quelle (Auszug): atommuellreport.de

Jan Becker

Jan Becker hat jahrelang die Webseite www.contrAtom.de betrieben und täglich aktuelle Beiträge zur Atompolitik verfasst. Seit November 2014 schreibt der studierte Umweltwissenschaftler für .ausgestrahlt. Jan lebt mit seiner Familie im Wendland. Mit dem Protest gegen regelmäßig durch seine Heimatstadt Buchholz i.d.N. rollende Atommülltransporte begann sein Engagement gegen Atomenergie, es folgten die Teilnahme und Organisation zahlreicher Aktionen und Demonstrationen.

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