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Artikel von Armin Simon

Energiesystemexperte Andreas Jahn über Atom- und Kohleausstieg, Versorgungssicherheit bei steigendem Anteil erneuerbarer Energien und den Zusammenhang zwischen Stromleitungen und Strommarkt.

Vor den vor wenigen Monaten im AKW Neckarwestheim‑2 entdeckten Rissen sind auch die meisten anderen Reaktoren nicht gefeit, stellen Expert*innen-Gremien fest. Aufsichtsbehörden und Betreiber aber drücken sich um umfassende Prüfungen.

Die Abschaltung der AKW steht einem zügigen Kohleausstieg nicht im Weg. Das realitätsferne Strommarktmodell aber treibt den Bedarf an kaum benötigten Reservekraftwerken unnötig in die Höhe

Zum wiederholten Mal fallen im AKW Neckarwestheim‑2 Schäden an den Heizrohren der Dampferzeuger auf. Ein Leck dort, warnt ein ehemaliger AKW-Betriebsleiter, könnte unter Umständen eine nicht mehr beherrschbare Kettenreaktion im Reaktor nach sich ziehen.

Die große Koalition will das Abschalten der AKW „bis 2022 zielgerichtet vorantreiben“. Doch die beste Gelegenheit dafür droht sie verstreichen zu lassen. Und sonst hat sie atompolitisch nicht viel vor.

01.05.2018 | von Armin Simon

Der Umstieg

Die AKW sollen sofort vom Netz, die Kohleschlote schnellstmöglichst aufhören zu qualmen. Geht das auch parallel? Und woher kommt künftig der Strom, wenn Wind und Sonne einmal keinen liefern?

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