.ausgestrahlt kommt zu Dir

Flyer verteilen, Plakate aufhängen, über Social Media unsere Posts teilen – was Du außerdem tun kannst: Einen Infoabend organisieren. Alles was es braucht, ist ein Raum. Dann ruf uns an und wir stimmen einen Termin ab. Unsere Referent*innen diskutieren mit Euch über eines der drei unten genannten Themen Eurer Wahl und bieten Inspirationen dazu, wie man sich als Bürger*in ein- und mitmischen kann!


nächste Termine

26. November 2018, 19 Uhr
"Ein sicherer Ort? Atommüll-Lager-Suche im Landkreis Diepholz"
Referent: Jochen Stay
Vorwerk, Die Freudenburg, Amtsfreiheit 1a, 27211 Bassum
Veranstalter: Energie in Bürger-HAND Bassum-Syke


Themenvortrag

"Standortsuche für ein Atommüll-Lager"

Atommüll_Standortsuche_250x250.png

Im März 2017 hat der Bundestag das Standortauswahlgesetz (StandAG) verabschiedet. Damit ist das Verfahren zur Bestimmung des deutschen Atommüll-Lager-Standortes für hochradioaktive Abfälle vorgegeben. .ausgestrahlt hat das Verfahren auf den Prüfstand gestellt und zeigt gravierende Mängel auf: darunter fehlende Mitbestimmungsrechte für Betroffene, wissenschaftliche Unschärfe, dehnbare Entscheidungskriterien und ein viel zu eng angelegter Zeitrahmen. Dieses Verfahren führt nicht zu einem geeigneten Atommüll-Lager, sondern in eskalierende Konflikte mit der Bevölkerung an den betroffenen Standorten.

Der Vortrag erläutert das Standortauswahlverfahren kritisch und entlarvt es als groß angelegte PR-Kampagne.  Anschließend besteht Gelegenheit zur Beantwortung von Fragen und zur Diskussion der Situation in den betroffenen Regionen. 


Themenvortrag

„Fässer ohne Boden. Sieben AKW am Netz – Atommüllfragen ungeklärt"

Plakat im Shop bestellen

Ein Beschluss allein macht noch keinen "Atomausstieg"! Erst Ende 2022 – so der Plan – will die Bundesregierung das letzte AKW abschalten. Deutschland ist weiterhin zweitgrößter Atomstrom-Produzent in der EU. Täglich wächst der Atommüll-Berg und niemand weiß, wohin mit dem gefährlichen Erbe. Bislang sind alle Atommüll-Lager-Projekte in Deutschland gescheitert und die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle wirft ebenfalls Sicherheitsprobleme auf. Das Problem drängt. Doch das 2017 gestartete Standortauswahlverfahren für ein langfristig geeignetes Atommüll-Lager hat gravierende Mängel – auf Kosten der Sicherheit und um den Preis erbitterter Konflikte zwischen Staat und betroffener Bevölkerung.

Vortrag und Diskussion mit Jochen Stay. Der Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt arbeitet seit über 30 Jahren engagiert zum Thema Atomtransporte und Atommüll-Lagerung. Er ermutigt Menschen, sich aktiv in die Atommüll-Debatte einzumischen.


Themenvortrag

"Vor dem nächsten Super-GAU. Atompolitik in Deutschland nach Fukushima"

Plakat im Shop bestellen

Auch sieben Jahre nach dem Ausstiegs-Beschluss ist Deutschland zweitgrößter Atomstrom-Produzent der EU: Sieben Reaktoren sind noch am Netz, werden immer älter und störanfälliger. Gleichzeitig stehlen sich die Stromkonzerne aus der Verantwortung für die Folgekosten der Atomkraft.

Der etwa einstündige Vortrag beleuchtet die aktuellen atompolitischen Debatten und fragt: Was haben wir wirklich aus Fukushima gelernt? Jochen Stay macht Mut zur Einmischung und zeigt, was der/die Einzelne tun kann, um der Atomwirtschaft die Stirn zu bieten. Nach dem Vortrag besteht die Gelegenheit zur Diskussion.


geplante Termine

Termin Ort Uhrzeit Veranstaltungsort Veranstalter
         

26.04.2017

Nienburg (Weser) 19 Uhr Volkshochschule Nienburg, Rühmkorffstraße 12, 31582 Nienburg Anti-Atom-Kreis Nienburg