.ausgestrahlt kommt zu Dir

Viele wichtige und spannnende Veranstaltungen können zur Zeit leider nicht stattfinden.

Wir arbeiten aktuell daran, euch zu unserem bereits bestehenden Angebot bald auch in Webinaren zu informieren. Wenn ihr dazu Fragen habt oder schon eine Veranstaltung planen wollt, kommt gern auf uns zu.

Wenn sich die Lage wieder normalisiert hat, lässt sich vieles im realen Zusammentreffen nachholen. Bis dahin gilt: Bleib gesund, aktiv und #stayathome!

Flyer verteilen, Plakate aufhängen, über Social Media unsere Inhalte teilen – was Du außerdem tun kannst: Einen Infoabend organisieren. Alles was es braucht, ist ein Termin. Unsere Referent*innen diskutieren mit Euch über eines der unten genannten Themen Eurer Wahl und bieten Inspirationen dazu, wie man sich als Bürger*in ein- und mitmischen kann!




"Standortsuche für ein Atommüll-Lager"

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Im März 2017 hat der Bundestag das Standortauswahlgesetz verabschiedet. Damit ist das Verfahren zur Bestimmung des deutschen Atommüll-Lager-Standortes für hochradioaktive Abfälle vorgegeben. .ausgestrahlt hat das Verfahren auf den Prüfstand gestellt und zeigt gravierende Mängel auf: darunter fehlende Mitbestimmungsrechte für Betroffene, wissenschaftliche Unschärfe, dehnbare Entscheidungskriterien und ein viel zu eng angelegter Zeitrahmen. Dieses Verfahren führt nicht zu einem geeigneten Atommüll-Lager, sondern in Konflikte mit der Bevölkerung an den potenziell betroffenen Standorten.

Der Vortrag wendet sich an die Menschen in diesen Regionen und zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten auf. Das Standortauswahlverfahren wird kritisch erläutert und als groß angelegte PR-Kampagne entlarvt. Es besteht Gelegenheit zur Beantwortung von Fragen und zur Diskussion.


„Fässer ohne Boden. Sechs AKW am Netz – Atommüllfragen ungeklärt"

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Ein Beschluss allein macht noch keinen "Atomausstieg"! Erst Ende 2022 – so der Plan – will die Bundesregierung das letzte AKW abschalten. Deutschland ist weiterhin zweitgrößter Atomstrom-Produzent in der EU. Täglich wächst der Atommüll-Berg und niemand weiß, wohin mit dem gefährlichen Erbe. Bislang sind alle Atommüll-Lager-Projekte in Deutschland gescheitert und die Zwischenlagerung hochradioaktiver Abfälle wirft ebenfalls Sicherheitsprobleme auf. Das Problem drängt. Doch das 2017 gestartete Standortauswahlverfahren für ein langfristig geeignetes Atommüll-Lager hat gravierende Mängel – auf Kosten der Sicherheit und um den Preis erbitterter Konflikte zwischen Staat und betroffener Bevölkerung.

Vortrag und Diskussion mit Jochen Stay. Der .ausgestrahlt-Sprecher arbeitet seit über 30 Jahren engagiert zum Thema Atomtransporte und Atommüll-Lagerung. Er ermutigt Menschen, sich aktiv in die Atommüll-Debatte einzumischen.


"Vor dem nächsten Super-GAU. Atompolitik in Deutschland nach Fukushima"

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Auch neun Jahre nach dem Ausstiegs-Beschluss ist Deutschland zweitgrößter Atomstrom-Produzent der EU: Sechs Reaktoren sind noch am Netz, werden immer älter und störanfälliger. Gleichzeitig stehlen sich die Stromkonzerne aus der Verantwortung für die Folgekosten der Atomkraft.

Der etwa einstündige Vortrag beleuchtet die aktuellen atompolitischen Debatten und fragt: Was haben wir wirklich aus Fukushima gelernt? Jochen Stay macht Mut zur Einmischung und zeigt, was der/die Einzelne tun kann, um der Atomwirtschaft die Stirn zu bieten. Nach dem Vortrag besteht die Gelegenheit zur Diskussion.


"Atomkraft: Irrweg in der Klimakrise"

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Sicher, sauber, unerschöpflich? Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes treten Atomkraftbefürworter*innen zunehmend in die Öffentlichkeit. Sie fordern eine Renaissance der Hochrisikotechnologie. Doch ihr atomares Heilsversprechen ist trügerisch. Der Vortrag entlarvt die Atom-Propaganda und zeigt auf, warum Atomkraft mit ihren unbeherrschbaren Risiken und Folgen auch ökonomisch und technisch keine Antwort auf die Klimakrise liefert. Stattdessen behindert sie echten Klimaschutz sogar.


"Europa ohne Atom: Euratom abschaffen"

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Viel hat sich seit ihrer Gründung bei der EU verändert. Verträge, Institutionen, Gremien wurden geschaffen, reformiert, wieder durch modernere ersetzt. Doch ein Vertrag blieb seit über 60 Jahren bis heute inhaltlich unangetastet, der Euratom-Vertrag. Er regelt die Zusammenarbeit der EU-Staaten im Bereich Atomkraft und macht die einseitige Förderung von Atomkraft in den Mitgliedsstaaten rechtlich möglich. AKW-Neubauprojekte wie Hinkley Point in Großbritannien werden dadurch für die Betreiber wieder rentabel. Gemeinsame Forschungsprojekte treiben die Entwicklung der sogenannten „Generation IV“-Reaktoren voran. Selbst Staaten wie Österreich, die der Atomkraft schon seit 40 Jahren kritisch gegenüberstehen, sind vertraglich zur Einzahlung in den Euratom-Haushalt verpflichtet.

Der Vortrag befasst sich mit Struktur und Aufbau, sowie den praktischen Auswirkungen des Vertrages und stellt die Frage nach einer nötigen Reform.


"AKW-Abriss: Atommüll in der Abfalltonne?"

AKW Abriss

Was im ersten Moment nach einem Anlass zum Feiern klingt, ist für Bürgerinnen und Bürger ein Grund, aktiv zu werden. Denn: Gehen die Betreiber beim Abriss der Atomanlagen wie geplant vor, landen Tausende Tonnen schwach radioaktiven Materials buchstäblich in der Mülltonne. Atomschutt wird recycelt, auf Deponien verscharrt und in Müllöfen verbrannt.

Damit steigt die Strahlenbelastung nicht allein an den AKW-Standorten, sondern im ganzen Land – die Bevölkerung bezahlt die billige „Atommüll-Entsorgung“ mit einem erhöhten Gesundheitsrisiko.

Vortrag und Diskussion mit Angela Wolff, Campaignerin bei .ausgestrahlt. Als Verfasserin von Artikeln und Infotexten zum Thema sowie der Broschüre „AKW-Abriss – versteckt, verteilt, verharmlost“ leistet sie Aufklärungsarbeit, mischt sich aktiv in die Debatte ein und steht im Austausch mit Aktivist*innen deutschlandweit.


"Der nukleare Super-GAU von Fukushima und die radioaktiven Olympischen Spiele in Tokio 2020"

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In dem bilderreichen Vortrag werden Fragen zu Fukushima und den radioaktiven olympischen Spielen in Tokio beantwortet. Nach einem kurzen Rückblick über den Verlauf der atomaren Katastrophe in den Tagen nach dem 11. März 2011 wird die aktuelle Situation an den havarierten Reaktoren und in den teils dekontaminierten, aber weiter verstrahlten Gebieten thematisiert.

Fokus ist die anhaltende Gefährdungslage und die gesundheitliche Bedrohung, denen die Bevölkerung bei der erzwungenen Wiederbesiedlung ausgesetzt ist.

Zudem wird die Forderung nach einem Stopp der olympischen Wettkämpfe in Fukushima-City sowie des olympischen Fackellaufs auch durch das Auftreten von gefährlichen radioaktiven "Hotspots" erklärt.

Der Vortrag wird von Fachreferent*innen der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges - Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) gehalten. Im Anschluss ist Zeit für eine Diskussion.