Pressemitteilung
Endlagersuche: Die Atommüll-Schlinge zieht sich weiter zu
Betroffene Regionen müssen der BGE kritisch auf die Finger schauen / Gebietsauswahl intransparent und nicht überprüfbar / Geologische Datengrundlage muss offengelegt werden
Zur heute von der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) veröffentlichten Einschränkung der Standortsuche für ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll auf weniger als fünf Prozent des Bundesgebiets erklärt Helge Bauer von .ausgestrahlt:
„Die Atommüll-Schlinge zieht sich weiter zu. Spätestens jetzt müssen die Menschen in den betroffenen Gebieten der BGE kritisch auf die Finger schauen. Insbesondere müssen sie einfordern, die Datengrundlage zur Einstufung der Gebiete endlich offenzulegen.
Bisher kann niemand unabhängig überprüfen, ob die als ‚geeignet‘ eingestuften Gebiete tatsächlich geeignet sind, hochradioaktiven Abfall für Hunderttausende von Jahren sicher zu verwahren. Die dazu erforderlichen geologischen Daten sind für die Öffentlichkeit weiter unter Verschluss. Die im Standortsauswahlgesetz versprochene Transparenz kann so nicht hergestellt werden.
Nur eine kritische Öffentlichkeit kann verhindern, dass am Ende doch wieder ein ungeeigneter Standort das Rennen macht – wie schon in Gorleben, der Asse und Schacht Konrad.“