.ausgestrahlt-Blog

Artikel von Angela Wolff

Bergleute und Geolog*innen kennen die alte Bergmannsregel: Erst wenn die Spitzhacke den Stollen freilegt, weiß man, wie es im Untergrund wirklich aussieht. Die Regel gilt nach wie vor – auch bei der Suche nach einem tiefengeologischen Atommüll-Lager.

02.08.2018 | von Angela Wolff

Blickdicht

Die Standortsuche läuft kaum ein Jahr und bereits jetzt ist klar: Das Verfahren hat ein massives Transparenzproblem. Doch nicht nur die interessierte Öffentlichkeit tappt im Dunkeln, auch den beteiligten Behörden fehlt der Durchblick

.ausgestrahlt wollte wissen, ob die Menschen im Land auch dann noch für ein schnellers Abschalten der AKW sind, wenn der Staat dafür Geld an die Betreiber zahlen muss. Also haben wir EMNID losgeschickt. Das Ergebnis ist eindeutig: 59 Prozent sagten „Ja“. Das hat aber nicht nur Hoffnungen geweckt, sondern auch ...

Eon und RWE beenden ihre Rivalität. Sie wollen den Strommarkt neu aufteilen, um gemeinsam ihre Marktmacht zu behaupten. Der geplante Deal ist ein Aufbäumen der Giganten gegen die Energiewende

01.02.2018 | von Angela Wolff

Verfahren

Mit dem Standortauswahlgesetz in der Tasche sucht der Staat deutschlandweit nach einer Lagerstätte für den bis Ende 2022 anfallenden hochradioaktiven Atommüll. Alles streng wissenschaftlich, transparent, fair und sogar partizipativ. Von wegen.

Wenn in Deutschland ein Atomkraftwerk abgerissen wird, landet der Großteil seiner Überreste im Recycling, in der Müllverbrennung und auf konventionellen Deponien – so steht es im Atomgesetz und so ist es am kostengünstigsten. Auch radioaktiv belastetes Material darf auf diese Weise wiederverwertet und beseitigt werden. In Baden-Württemberg ist darüber ein heftiger ...

<< zurück zu "alle Beiträge"