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Das endgültige Ende naht: Atomkraft wird weltweit von Erneuerbaren Energien verdrängt. So auch in Brokdorf, das AKW ist derzeit zum letzten Mal für die Jahreswartung vom Netz. Ende 2021 ist gesetzlich Schluss, doch der Meiler könnte (und sollte!) aus bleiben.

Kein anderer Energieträger hat in Deutschland bislang so hohe Kosten verursacht wie die riskante Atomkraft. Mit jedem Betriebstag der AKW steigen die Kosten weiter an. Andererorts wird die Notbremse gezogen: der japanische Atomkonzern Hitachi bricht ein Neubauprojekt in Großbritannien ab.

Entgegen aller Kritik hat das Atommüll-Bundesamt nun doch den Weg für die Anlieferung von Castorbehältern aus der Wiederaufarbeitung in England frei gemacht. Bis zum Jahresende soll hochaktiver Abfall in das unsichere Zwischenlager Biblis gebracht werden.

Leona Morgan, 39, ist Diné (Navajo) und lebt in New Mexico nahe der selbstverwalteten Navajo Nation. Seit Jahren klärt sie die Menschen vor Ort über die Folgen der Strahlenexposition durch verlassene Uranminen auf und setzt sich gegen neue Atomprojekte ein

Um 11.00 Uhr am 10. September sollten deutschlandweit die Sirenen heulen um die Warnung der Bevölkerung bei großen Gefahrenlagen wie Unwettern oder Anschlägen zu üben. Auch bei einem schweren Unfall in einem Atomkraftwerk ist der Katastrophenschutz auf dieses System angewiesen. Funktioniert hat es nicht.

Selbst wenn der aktuelle Suchprozess für ein Atommüll-Lager am Ende einen Standort benennt, an den der gesamte hochradioaktive Müll gebracht werden soll: Der Abfall wird sich noch sehr lange in unzureichend geschützten Zwischenlagerhallen befinden. Die Politik verschleppt das Problem.

Ende September gibt die „Bundesgesellschaft für Endlagerung“ bekannt, in welchen Regionen nach einem langfristigen Atommüll-Lager gesucht werden soll. .ausgestrahlt wird viel Energie darauf verwenden, Betroffene und Interessierte mit kritischen Informationen zur Standortsuche zu versorgen sowie die Betroffenen dabei zu unterstützen, sich gut zu organisieren und sich solidarisch miteinander zu vernetzen.

Hitzewellen, Überschwemmungen, Hurrikans: Der Klimawandel macht den Atomkraftwerken zu schaffen. Experten warnen, dass einige Standorte „langfristig in Schwierigkeiten geraten“. Erneuerbare Energien boomen hingegen und werden uns die künftige Stromversorgung sichern.