Anti-Atom-Radtour: Von Bremen nach Taaken

21.07.2022 | Armin Simon
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Die 13. Etappe der Anti-Atom-Radtour führt zum Salzstock Taaken-Scheeßel-Ostervesede - ein potenzieller Endlager-Standort. Wir halten für zwei Infostopps, am Abend wird am Lagerfeuer gegrillt und es gibt ein Theaterstück zum Thema Endlagerung.

Hinweis: Dieser Artikel wird während der Tagesetappe mehrfach aktualisiert.

Taaken – potenzieller „Endlager“-Standort

Gleich sieben potenzielle „Endlager“-Standorte im Landkreis Rotenburg führt die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) in ihrem „Zwischenbericht Teilgebiete“ vom September 2020 auf. Darunter ist auch der 85 Quadratkilometer große Salzstock Taaken/Scheeßel/Ostervesede. Ein Gutachten des Öko-Instituts Darmstadt kommt zu dem Ergebnis, der Salzstock sei „nicht besonders geeignet“, weil es Hinweise auf Erdbeben wegen der Erdgasförderung in der Region gebe. Daraufhin gründet sich die Bürger-initiative „Kein Endlager im Landkreis Rotenburg“.

Impressionen von der 13. Etappe:

Mehr als 50 Radfahrer*innen fuhren von Bremen nach Taaken. Zum Glück war es heute nicht mehr so heiß wie gestern und von einem morgendlichen Regenschauer abgesehen war das Wetter heute angenehm.

Die Radfahrer*innen wurden von BI kein Endlager im Landkreis ROW mit Kaffee und Kuchen empfangen. Am Abend gab es eine Veranstaltung zum Verfahren der Standortsuche für #Atommüll mit Helge Bauer von .ausgestrahlt und
Ingo Bautz von der BASE. In der Horstedter Kirche spielte das Theater 11. August das Stück „Warten und Wartung“ über das Thema atomarer Endlagerung.

Programm am 21. Juli

10:45 Uhr
Kurzer Infostopp am Weserwehr

11:30 Uhr
Kurzer Infostopp am Ellener Hof

12:00 Uhr
Treffpunkt Glockenstuhl in Narthauen
Von dort trifft sich eine Gruppe, die gemeinsam bis nach Fischerhude radelt und sich dort der Anti-Atom-Radtour anschließt.

ca. 19:00 Uhr
Grillen am Lagerfeuer

ca. 20:00 Uhr
Theater „Warten und Wartung“
Theaterstück über das Thema atomarer Endlagerung: Ausgehend von der kleinen Ortschaft Taaken, einem potentiellen Standort für ein bundesdeutsches Atommüll-„Endlager“, wird der Frage nachgegangen, wie für die „Ewigkeit“ eingelagerter hochradioaktiver Atommüll den Blick auf unsere Heimat, aber auch das individuelle Lebensgefühl der Bewohner*innen verändern würde.

Aktuelle Infos unter: ausgestrahlt.de/radtour

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Armin Simon

Armin Simon, Jahrgang 1975, studierter Historiker, Redakteur und Vater zweier Kinder, hat seit "X-tausendmal quer" so gut wie keinen Castor-Transport verpasst. Als freiberuflicher Journalist und Buchautor verfasst er für .ausgestrahlt Broschüren, Interviews und Hintergrundanalysen.

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