„Als sei alles in bester Ordnung“
Akiko Morimatsu, 52, flieht nach dem Super-GAU in Fukushima wie Zigtausende mit ihren Kindern vor der Strahlung. Seitdem kämpft sie für die Rechte der Opfer der Atomkatastrophe. Ein Porträt.
Akiko Morimatsu, 52, flieht nach dem Super-GAU in Fukushima wie Zigtausende mit ihren Kindern vor der Strahlung. Seitdem kämpft sie für die Rechte der Opfer der Atomkatastrophe. Ein Porträt.
40 Jahre nach Tschernobyl, 15 Jahre nach Fukushima und drei Jahre nach dem Abschalten der letzten AKW in Deutschland wird Atomkraft in Europa wieder als das nächste große Ding gehandelt. Haben wir aus den Katastrophen nichts gelernt?
Die Diskussionen um die Nutzung der Atomenergie in unserem Nachbarland waren in den letzten Jahrzehnten sehr ambivalent. Vom beschlossenen Abschalten des einzigen Meilers reicht sie bis zur Ankündigung, vier neue AKW bauen zu wollen. Einer der Bauplätze sollte sich direkt an der deutschen Grenze befinden.
Eine deutsche Atomfabrik will mit dem Kreml-Konzern Rosatom kooperieren. Die Politik traut sich seit vier Jahren nicht, die Genehmigung zu versagen. Was ist da los?
Hanebüchen niedrige angebliche Opferzahlen der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima sollen die Harmlosigkeit der Atomkraft belegen. Eine Richtigstellung.
Interview | Konstanze Schirmer über das von der .ausgestrahlt-Stiftung Atomerbe geförderte Projekt „Digitale Auffindbarkeit von Atomwissen"
Andreas Brand, 49, ist Erzieher und engagiert sich im Erzgebirge als Teil von Parents for Future nicht nur für den Klimaschutz, sondern auch gegen geplante Minireaktoren im nahen Tschechien – und gegen rechts.
Abgebrannte Brennelemente aus dem Forschungsreaktor München 2 sollen noch dieses Jahr nach Ahaus verbracht werden. Doch das Uran ist so hoch angereichert, dass selbst der Atommüll noch waffenfähig ist.
Das Schweizer AKW Gösgen entspricht seit 46 Jahren nicht einmal grundlegendsten Sicherheitsanforderungen. Die Atomaufsicht hat das erst nicht bemerkt, dann hat sie es gutgläubig abgehakt.
Abrüstungsexperte Moritz Kütt über deutsche Atomwaffenfantasien, französische Atompolitik, nukleare Nichtverbreitung und die Brisanz von Urananreicherungsanlagen.