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Online-Veranstaltungsreihe zum Fukushima- und Tschernobyl-Jahrestag

Zum 15. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima und zum 40. Jahrestag von Tschernobyl lädt .ausgestrahlt zu einer Reihe von Online-Veranstaltungen ein. Gemeinsam mit verschiedenen Referent*innen blicken wir auf die Folgen der Reaktorunfälle, beleuchten aktuelle Entwicklungen der Atompolitik und diskutieren Perspektiven für eine sichere und nachhaltige Energiezukunft. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, mitzudenken, mitzudiskutieren und ein Zeichen gegen Atomkraft zu setzen.

„Fukushima - 15 Jahre danach“
Datum: 10.3.
Uhrzeit: 18:00 - 19:30 Uhr
Referent:
Heinz Smital
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Seit eineinhalb Jahrzehnten prägt die Nuklearkatastrophe von Fukushima das Leben vieler Menschen in Japan. Noch immer ist die Region radioaktiv belastet, und die Auswirkungen für die Betroffenen sind erheblich. Heinz Smital (Greenpeace) gibt Einblick in die aktuelle Lage vor Ort, beleuchtet die Pläne für neue Atomkraftwerke und hinterfragt die Narrative, die die Folgen der Katastrophe verharmlosen.

Heinz Smital ist Diplom-Physiker vom Institut für Isotopenforschung und Kernphysik der Universität Wien und arbeitet für Greenpeace. Seit den 90er Jahren verfolgt er kritisch die Machenschaften der Atomindustrie. Unter anderem war er von 2011 bis 2019 jedes Jahr in Fukushima für Strahlenmessungen und um sich ein Bild vom Ausmaß und der Komplexität der radioaktiven Belastungen zu machen.

„Kein EU-Geld für Europa“

Datum: 26.3.
Uhrzeit: 18:00 - 19:30 Uhr
Referentinnen: Bettina Ackermann und Miriam Tornieporth von .ausgestrahlt
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Milliarden an Fördergeldern drohen über den neuen Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU in Atomprojekte zu fließen. Dies würde den dringend notwendigen Ausbau der erneuerbaren Energien erheblich behindern. Die Referentinnen Miriam Tornieporth und Bettina Ackermann von .ausgestrahlt beleuchten die aktuellen Pläne der EU und die Haltung der Bundesregierung zum europäischen Atomkurs.

„Kleine Reaktoren, große Risiken: Was steckt hinter den SMR-Plänen?“

Datum: 1.4.
Uhrzeit: 18:00 - 19:30 Uhr
Referent: Jan Haverkamp
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Klein, harmlos und klimafreundlich – so werden SMR (Small Modular Reactors) gern dargestellt. Doch jenseits der Schlagzeilen bleiben die Risiken groß, die Kosten unklar, die Pläne nur virtuell, der Klimaeinfluss negativ und die Interessen mächtig. Jan Haverkamp (WISE, Greenpeace Niederlande) entlarvt die Mythen über den neuesten Atom-Hype der EU.

Jan Haverkamp ist Experte für Atom- und Energiepolitik bei Greenpeace und WISE und beschäftigt sich mit der weltweiten Entwickung der Atomenergie, mit Fokus auf Europa.

„Drei Jahre nach dem AKW-Aus: Energiewende in Deutschland und Atompläne in Europa?“

Datum: 15.4.
Uhrzeit: 18:00 - 19:30 Uhr
Referent: Armin Simon
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Vor drei Jahren schaltete Deutschland die letzten Atomkraftwerke ab – ein historischer Schritt für die Energiewende. Heute sind erneuerbare Energien im Aufwind, während die Kohleverstromung zurückgeht. Trotzdem versucht die Atomlobby weiterhin, Zweifel zu säen und den Ausstieg in Misskredit zu bringen. Armin Simon (.ausgestrahlt) zeigt, wo Deutschland tatsächlich steht, wie das Ende der Atomkraft die Energiewende voranbringt und was hinter der angeblichen Renaissance der Atomkraft in Europa steckt.

Armin Simon ist Journalist und Historiker (M.A.). Aktiv gegen Atomkraft und für die Energiewende seit den 1990er Jahren hat er von „X-tausendmal quer“ an bei so gut wie jedem großen Anti-Atom-Protest mitgewirkt.

„40 Jahre Tschernobyl – Mythen und Fakten“

Datum: 23.4.
Uhrzeit: 18:00 - 19:30 Uhr
Referent: Dr. med. Alex Rosen
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40 Jahre nach der Katastrophe bleibt Tschernobyl ein Ort voller Fragen und Risiken. Wie stabil ist der Sarkophag wirklich? Was geschieht unter der einst explodierten Reaktorhülle, und wie verstrahlt ist die Sperrzone noch heute? Dr. Alex Rosen (IPPNW) beleuchtet die aktuelle Lage vor Ort, räumt mit Irrtümern und Falschdarstellungen auf und ordnet die Bedeutung von Tschernobyl für die Anti-Atom-Bewegung ein.

Dr. med. Alex Rosen ist Kinderarzt und war über viele Jahre Vorstandsmitglied der deutschen IPPNW (Internationale Ärztinnen für die Verhütung des Atomkrieges, Ärztinnen in sozialer Verantwortung e. V.). Sein Spezialthema sind die gesundheitlichen Folgen ionisierender Strahlung und die Auswirkungen der Nuklearen Kette, insbesondere der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima, zu denen er bereits zahlreiche Artikel und Analysen publiziert hat.

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Der Super-GAU vom 11. März 2011 hat gezeigt, dass es auch in einem AKW, das als „sicher“ eingestuft wird, schlagartig zur Katastrophe kommen kann. »

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Kein EU-Geld für Atomkraft

Aktuell wird der mehrjährige Finanzrahmen verhandelt. Zum ersten Mal ist die Förderung von Atomkraft nicht nur im Forschungsbereich enthalten... »