Atom-Gefahr beenden –
Schweizer AKW abschalten!
Ein Unfall in einem der vier Schweizer Atomkraftwerke könnte ganz Deutschland radioaktiv kontaminieren, große Gebiete unbewohnbar machen und landwirtschaftliche Ernten bis hoch ins Baltikum vernichten. Doch Regierung und Atomlobby in der Schweiz wollen die Uralt-Reaktoren noch Jahrzehnte laufen lassen – und sogar das Neubauverbot für AKW kippen.
Bundesregierung und Landesregierung in Baden-Württemberg müssen sich endlich für einen straffen Ausstiegsfahrplan mit festen Abschaltdaten für alle Schweizer AKW einsetzen!
Info-Veranstaltungen – Termine Die nächsten Info-Veranstaltungen „Grenzenloses Risiko – Gefährdung Deutschlands durch Schweizer Uralt-AKW“ finden statt am:
29.01.2026, 19 Uhr im Kornhaus, Waldshut
Veranstalter: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Kreisverband Waldshut
Armin Simon (.ausgestrahlt)
Christoph Glaisner (Regierungspräsidium Freiburg, Referat 16 - Polizeirecht, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Rettungsdienst) Petra Hall, Leiterin Ordnungsamt und Dominik Rotzinger, Abteilungsleiter Brand- und Katastrophenschutz, Landratsamt Waldshut
Moderation: Stephanie Eger (Trinationaler Atomschutzverband, Basel)
12.02.2026, Lörrach
Veranstalter: BUND Naturschutz, Landesverband Baden-Württemberg e. V., Regionalverband Hochrhein
Armin Simon (.ausgestrahlt)
Christoph Glaisner (Regierungspräsidium Freiburg, Referat 16 - Polizeirecht, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Rettungsdienst)
N.N. Landratsamt Lörrach
23.02.2026, Schönau im Schwarzwald,
Veranstalter: Elektrizitätswerke Schönau eG (EWS) Trinationaler Atomschutzverband, Basel (TRAS)
Ort: EWS-Kulturhalle
Armin Simon (.ausgestrahlt)
Dr. Wolfgang Renneberg (ehemaliger Leiter der Atomaufsicht im deutschen Bundesumweltministerium)
Sebastian Sladek und Eva Stegen (EWS Schönau)
N.N. (Trinationaler Atomschutzverband, Basel)
25.02.2026, 19 Uhr, Offenburg
Veranstalter: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Umweltzentrum Ortenau
Ort: Saal der ev. Erwachsenenbildung Ortenau in Offenburg, Poststr. 16
Armin Simon, Referent für Atompolitik und Reaktor-Risiken bei .ausgestrahlt und einer der Autoren der Studie, erläutert an diesem Abend, welche Auswirkungen ein GAU auf die Ortenau Region haben könnte. Er befasst sich auch mit den Notfallplänen in Deutschland und der Frage, ob ein wirksamer Schutz der Bevölkerung hierzulande möglich ist.
7.03.2026, Stuttgart, Bürgerzentrum Stuttgart West, Bebelstraße 22
Veranstalter: Deutsche Sektion der Internationalen Ärztinnen für die Verhütung des Atomkrieges/Ärztinnen in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW)
Im Rahmen der Tagung „15 Jahre Fukushima – 40 Jahre Tschernobyl. Atomgefahren und Gesundheitsrisiken: damals – heute – morgen“
.ausgestrahlt fordert:
- Straffer Ausstiegsfahrplan mit festen Abschaltdaten für alle Schweizer AKW;
- Deutsch-schweizerische Energiewendepartnerschaft, von der beide Länder profitieren;
- Transparente Beteiligung Deutschlands bei sicherheitstechnischen Bewertungen grenznaher Atomanlagen, einschließlich grenzüberschreitender Umweltverträglichkeitsprüfungen;
- Umgehende Überarbeitung der Katastrophenschutzpläne in Südbaden, die bis heute nicht die nach Fukushima deutlich erweiterten Evakuierungszonen abdecken.
Alphorn-Alarm an der Alster
Wie lange stellt sich die Schweiz noch taub? Protest-Aktion in Hamburg im Video »
Unterschriftenaktion
Mehr als 40.000 Menschen fordern bereits einen straffen Ausstiegsfahrplan mit festen Abschaltdaten für alle Schweizer AKW. Bist Du schon dabei?
Studie
Gefährdung Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer AKW
Die Vorstellung der Studie im Video
Material
Bestelle kostenlos Plakate, Aufkleber und Transparente zum Thema, außerdem die gedruckte Studie und das FAQ
FAQ: Wohin weht der Super-GAU?
Fragen und Antworten zu den möglichen kurz- und langfristigen Folgen eines schweren Atomunfalls in einem Schweizer AKW, insbesondere für Deutschland »
Foto: Wladyslaw Sojka
.ausgestrahlt-Magazin im Abo
Jetzt das .ausgestrahlt-Magazin kostenlos abonnieren!
Chronik
25.11.2025
Der Freiburger Gemeinderat verabschiedet mit großer Mehrheit eine Erklärung zur Gefährdung der Stadt Freiburg durch Schweizer Atomkraftwerke. Die Gemeinderät*innen fordern darin, dass die Landesregierung und die Bundesregierung darauf hinwirken sollen, dass der Überzeitbetrieb der Schweizer Atomanlagen verbindlich in naher Zukunft beendet wird und die Restlaufzeiten in einem bindenden Staatsvertrag verankert werden.
4.11.2025
Die Elektrizitäswerke Schönau, der Trinationale Atomschutzverband und .ausgestrahlt stellen im Freiburger Jazzhaus die Studie „Gefährdung Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer AKW“ vor und diskutieren anschließend mit 70 besorgten Bürger*innen und einem Vertreter des für den Katastrophenschutz zuständigen Regierungspräsidiums Freiburg über die Gefahren für Freiburg.
28.10.2025
Mit Alarmsignalen aus zwei Alphörnern warnen Atomkraftgegner*innen in Hamburg vor den Gefahren der sehr alten Schweizer AKW, die nahe der deutschen Grenze stehen. Anlass des unüberhörbaren Protests ist die Sitzung der Deutsch-Schweizerischen Kommission für die Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen (DSK), die dieses Jahr in der Hansestadt tagt. Die Atomkraftgegner*innen überreichen dem Leiter der Atomaufsicht im Bundesumweltministerium, Andreas Sikorski, und seinen Kollegen aus Baden-Württemberg und Bayern einen Katalog kritischer Fragen zu konkreten Sicherheitsproblemen der grenznahen AKW.
28.06.2025
Im Rahmen des Schönauer Stromseminars startet die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt ihre Kampagne „Atomgefahr beenden – Schweizer AKW abschalten“ und die gleichnamige Petition an Bund und Land bei „WeAct“.
26.06.2025
Die Vorstellung der Studie „Gefährdung Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer AKW “ in der Landespressekonferenz in Stuttgart erzielt landesweite Aufmerksamkeit und ein großes Presseecho in Baden Württemberg.