Rückblick 2024:
Was uns bewegt hat und was wir bewegt haben
Atomfabrik Lingen schließen! Keine Geschäfte mit Rosatom!
Anstatt den Atomausstieg zu vollenden, lässt die deutsche Politik die Brennelementefabrik in Lingen weiterlaufen. Betreiber ANF/Framatome will die Produktion sogar deutlich ausweiten – ausgerechnet in Kooperation mit Rosatom. Das Vorhaben würde der kremlnahen Firma Zugang zu sensiblen Informationen und die Möglichkeit zur Sabotage europäischer Atomkraftwerke geben. .ausgestrahlt fordert: Die Genehmigung muss verweigert werden!
Rückblick: Lingen
.ausgestrahlt und weitere Initiativen fordern im Januar, die Genehmigung wegen außen- und sicherheitspolitischer Risiken zu versagen. »
Foto: .ausgestrahlt
Rund 100 Atomkraftgegner*innen protestieren im Januar mit „Rosatom“-Fässern vor der Brennelementefabrik gegen den Einstieg des russischen Staatskonzerns Rosatom. »
Foto: Lars Hoff
Der Wirbel um ein Gutachten zu Spionage- und Sabotagerisiken von Dr. Michéle John für .ausgestrahlt schafft es im Februar bis in die Tagesschau. »
Foto: Standbild: tagesschau.de
Mehr als 10.855 Einwendungen gegen den Einstieg von Rosatom übergeben .ausgestrahlt und andere Initiativen im März dem niedersächsischen Umweltminister Meyer (Grüne). »
Foto: Lars Hoff
.ausgestrahlt und örtliche Initiativen decken im April auf, dass Rosatom in Lingen heimlich Maschinen aufbaut und testet und fordert ein sofortiges Eingreifen der Atomaufsicht »
Foto: AgiEl
.ausgestrahlt und Lingener Atomkraftgegner*innen enttarnen am 27. Juni das Ex-Möbelhaus, in dem Rosatom ohne Genehmigung Maschinen aufbaut und Schulungen abhält »
Foto: Lars Hoff
Im November diskutieren .ausgestrahlt und andere Atomkraftgegner*innen beim Erörterungstermin mit dem niedersächsischen Umweltministerium und Antragsteller ANF/Framatome. »
Foto: Lars Hoff
.ausgestrahlt und weitere Initiativen fordern im Januar, die Genehmigung wegen außen- und sicherheitspolitischer Risiken zu versagen. »
Foto: .ausgestrahlt
Rund 100 Atomkraftgegner*innen protestieren im Januar mit „Rosatom“-Fässern vor der Brennelementefabrik gegen den Einstieg des russischen Staatskonzerns Rosatom. »
Foto: Lars Hoff
Der Wirbel um ein Gutachten zu Spionage- und Sabotagerisiken von Dr. Michéle John für .ausgestrahlt schafft es im Februar bis in die Tagesschau. »
Foto: Standbild: tagesschau.de
Mehr als 10.855 Einwendungen gegen den Einstieg von Rosatom übergeben .ausgestrahlt und andere Initiativen im März dem niedersächsischen Umweltminister Meyer (Grüne). »
Foto: Lars Hoff
.ausgestrahlt und örtliche Initiativen decken im April auf, dass Rosatom in Lingen heimlich Maschinen aufbaut und testet und fordert ein sofortiges Eingreifen der Atomaufsicht »
Foto: AgiEl
.ausgestrahlt und Lingener Atomkraftgegner*innen enttarnen am 27. Juni das Ex-Möbelhaus, in dem Rosatom ohne Genehmigung Maschinen aufbaut und Schulungen abhält »
Foto: Lars Hoff
Im November diskutieren .ausgestrahlt und andere Atomkraftgegner*innen beim Erörterungstermin mit dem niedersächsischen Umweltministerium und Antragsteller ANF/Framatome. »
Foto: Lars Hoff
Castorlawine ist überflüssig und gefährlich!
Der Betreiber des Jülicher Zwischenlagers will 152 Castorbehälter mit hochradioaktivem Inhalt nach Ahaus transportieren. Doch diese Transporte von Jülich nach Ahaus sind riskant – und NRW-Atomaufseherin Mona Neubaur und Bundesumweltministerin Steffi Lemke (beide Grüne) könnten sie verhindern. Das belegen zwei Gutachten, die .ausgestrahlt im August vorstellt. Reaktorexpertin Oda Becker zeigt, dass Transporte gegen Angriffe etwa mit Drohnen unzureichend geschützt sind. Ein Rechtsgutachten von Dr. Ulrich Wollenteit belegt, dass die Atomaufsicht die Räumungsverfügung für das Jülicher Lager aussetzen könnte, um den Weg freizumachen für eine neue Halle vor Ort.
Rückblick: drohende Castorlawine
Atomkraftgegner*innen protestieren am 14. Januar in Ahaus mit Traktoren gegen die geplanten Transporte. .ausgestrahlt hat mit zu den Protesten aufgerufen. »
Foto: Lars Hoff
Ins Fahrerhaus eines Castortransporters einsteigen müssen NRW-Atomaufseherin Neubaur (Grüne) und ihr Parteichef Nouripour im März in Jülich. »
Foto: Lars Hoff
Gemeinsam mit anderen Initiativen macht .ausgestrahlt bei einer Veranstaltung des Jülicher Betreibers im August auf Transportrisiken aufmerksam. »
Foto: Lars Hoff
Bei einer von .ausgestrahlt unterstützten Demonstration in Ahaus am 15. September zeigen mehrere Hundert Atomkraftgegner*innen der Landesregierung die rote Karte. »
Foto: .ausgestrahlt
Als das Oberverwaltungsgericht Münster im Dezember die Klage der Stadt Ahaus gegen die Aufbewahrungsgenehmigung für die Jülicher Castoren in Ahaus abweist, ist .ausgestrahlt vor Ort präsent. »
Foto: .ausgestrahlt
Als Reaktion auf die beiden Gutachten fordern mehrere Tausend Menschen in einer .ausgestrahlt-E-Mail-Aktion die NRW-Landesregierung auf, die drohenden Castortransporte zu stoppen. »
.ausgestrahlt fordert Einsicht in Berichte zu den Räumungsvorbereitungen im Jülicher Atommülllager. Die NRW-Atomaufsicht lehnt ab – .ausgestrahlt legt Widerspruch ein. »
Atomkraftgegner*innen protestieren am 14. Januar in Ahaus mit Traktoren gegen die geplanten Transporte. .ausgestrahlt hat mit zu den Protesten aufgerufen. »
Foto: Lars Hoff
Ins Fahrerhaus eines Castortransporters einsteigen müssen NRW-Atomaufseherin Neubaur (Grüne) und ihr Parteichef Nouripour im März in Jülich. »
Foto: Lars Hoff
Gemeinsam mit anderen Initiativen macht .ausgestrahlt bei einer Veranstaltung des Jülicher Betreibers im August auf Transportrisiken aufmerksam. »
Foto: Lars Hoff
Bei einer von .ausgestrahlt unterstützten Demonstration in Ahaus am 15. September zeigen mehrere Hundert Atomkraftgegner*innen der Landesregierung die rote Karte. »
Foto: .ausgestrahlt
Als das Oberverwaltungsgericht Münster im Dezember die Klage der Stadt Ahaus gegen die Aufbewahrungsgenehmigung für die Jülicher Castoren in Ahaus abweist, ist .ausgestrahlt vor Ort präsent. »
Foto: .ausgestrahlt
Als Reaktion auf die beiden Gutachten fordern mehrere Tausend Menschen in einer .ausgestrahlt-E-Mail-Aktion die NRW-Landesregierung auf, die drohenden Castortransporte zu stoppen. »
.ausgestrahlt fordert Einsicht in Berichte zu den Räumungsvorbereitungen im Jülicher Atommülllager. Die NRW-Atomaufsicht lehnt ab – .ausgestrahlt legt Widerspruch ein. »
Was 2024 sonst noch los war
Das ganze Jahr über beobachtet .ausgestrahlt, was in Deutschland und auf EU-Ebene rund um das Thema Atomkraft passiert. .ausgestrahlt kommentiert, führt Aktionen durch und ist im Kontakt mit anderen Atomkraftgegner*innen in Deutschland und Europa.
Rückblick: Was 2024 sonst noch los war
.ausgestrahlt ist Mitorganisator der 24. Atommüllkonferenz im Februar, die sich mit den Themen „Endlager“-Suche, Atomindustrie, Zwischenlagerung und Freimessen beschäftigt. »
Foto: Ruben Neugebauer / Chris Grodotzki - visual-rebellion.com
Atomkraftgegner*innen begleiten im Februar einen russischen Urantransport nach Lingen. „Report Mainz“ berichtet und nutzt dafür Recherchen und Material von .ausgestrahlt. »
Foto: Standbild: Report Mainz
Mehr als 500 Organisationen protestieren im März gegen den Nuclear Energy Summit in Brüssel. Die von .ausgestrahlt unterschriebene Erklärung fordert Erneuerbare statt Atomkraft. »
Foto: Eric de Mildt / Greenpeace
Veranstaltungen von .ausgestrahlt beleuchten rund um die Jahrestage von Fukushima und Tschernobyl aktuelle Atomthemen. Am 15. April feiert .ausgestrahlt das einjährige AKW-Aus. »
Foto: .ausgestrahlt
Am 28. Mai erhält Emmanuel Macron in Münster den Westfälischen Friedenspreis. .ausgestrahlt und andere Initiativen kritisieren Macrons Atompolitik und die Kooperation mit Rosatom. »
Foto: Arndt Hoffmann
Den erfolgreichen Widerstand gegen das Atommüll-Logistikzentrum in Würgassen feiern örtliche Initiativen im Juni. .ausgestrahlt würdigt den Erfolg als Signal im Kampf gegen Schacht Konrad. »
Foto: .ausgestrahlt
Beim Jahrestreffen im September tauschen sich Förderinnen mit dem Team über aktuelle atompolitische Themen bei .ausgestrahlt aus. »
Foto: .ausgestrahlt
Um den Austausch zu Asse, Behältersicherheit und Freimessen geht es bei der 25. Atommüllkonferenz im Oktober in Göttingen. .ausgestrahlt ist Mitorganisator. »
Foto: Helmholtzzentrum München
Vor erheblichen Sicherheitsmängeln bei Atommülllagern warnt .ausgestrahlt Ende Oktober bei der Vorstellung der aktuellen Bestandsaufnahme des Atommülls in Deutschland. »
Foto: Atommüllreport
Weiterhin unter Verschluss hält die BGE die entscheidenden Geodaten der Standortsuche. Der Anfang November veröffentlichte neue Zwischenstand schafft keine Transparenz. »
Foto: BGE
Den gefährlichen Transport von vier Castorbehältern mit strahlendem Müll aus La Hague zum Zwischenlager Philippsburg kritisiert .ausgestrahlt im November. »
Foto: BGZ
Rund 30 Organisationen, darunter .ausgestrahlt, fordern im November das Ende des deutsch-brasilianischen Atomabkommens und kritisieren die Atomkooperation mit Brasilien. »
Foto: [Wusel007 - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40847548]
.ausgestrahlt ist Mitorganisator der 24. Atommüllkonferenz im Februar, die sich mit den Themen „Endlager“-Suche, Atomindustrie, Zwischenlagerung und Freimessen beschäftigt. »
Foto: Ruben Neugebauer / Chris Grodotzki - visual-rebellion.com
Atomkraftgegner*innen begleiten im Februar einen russischen Urantransport nach Lingen. „Report Mainz“ berichtet und nutzt dafür Recherchen und Material von .ausgestrahlt. »
Foto: Standbild: Report Mainz
Mehr als 500 Organisationen protestieren im März gegen den Nuclear Energy Summit in Brüssel. Die von .ausgestrahlt unterschriebene Erklärung fordert Erneuerbare statt Atomkraft. »
Foto: Eric de Mildt / Greenpeace
Veranstaltungen von .ausgestrahlt beleuchten rund um die Jahrestage von Fukushima und Tschernobyl aktuelle Atomthemen. Am 15. April feiert .ausgestrahlt das einjährige AKW-Aus. »
Foto: .ausgestrahlt
Am 28. Mai erhält Emmanuel Macron in Münster den Westfälischen Friedenspreis. .ausgestrahlt und andere Initiativen kritisieren Macrons Atompolitik und die Kooperation mit Rosatom. »
Foto: Arndt Hoffmann
Den erfolgreichen Widerstand gegen das Atommüll-Logistikzentrum in Würgassen feiern örtliche Initiativen im Juni. .ausgestrahlt würdigt den Erfolg als Signal im Kampf gegen Schacht Konrad. »
Foto: .ausgestrahlt
Beim Jahrestreffen im September tauschen sich Förderinnen mit dem Team über aktuelle atompolitische Themen bei .ausgestrahlt aus. »
Foto: .ausgestrahlt
Um den Austausch zu Asse, Behältersicherheit und Freimessen geht es bei der 25. Atommüllkonferenz im Oktober in Göttingen. .ausgestrahlt ist Mitorganisator. »
Foto: Helmholtzzentrum München
Vor erheblichen Sicherheitsmängeln bei Atommülllagern warnt .ausgestrahlt Ende Oktober bei der Vorstellung der aktuellen Bestandsaufnahme des Atommülls in Deutschland. »
Foto: Atommüllreport
Weiterhin unter Verschluss hält die BGE die entscheidenden Geodaten der Standortsuche. Der Anfang November veröffentlichte neue Zwischenstand schafft keine Transparenz. »
Foto: BGE
Den gefährlichen Transport von vier Castorbehältern mit strahlendem Müll aus La Hague zum Zwischenlager Philippsburg kritisiert .ausgestrahlt im November. »
Foto: BGZ
Rund 30 Organisationen, darunter .ausgestrahlt, fordern im November das Ende des deutsch-brasilianischen Atomabkommens und kritisieren die Atomkooperation mit Brasilien. »
Foto: [Wusel007 - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40847548]
Tag für Tag – was .ausgestrahlt sonst noch tut
- Pressearbeit: .ausgestrahlt ist eine wichtige Stimme der Anti-Atom-Bewegung in der Öffentlichkeit.
- Politische Hintergrundarbeit: Wir führen Gespräche mit Expert*innen, Politiker*innen, Umweltverbänden.
- Online-News: Über soziale Medien verbreiten wir täglich Infos aus der Bewegung. Regelmäßig verschicken wir an rund 53.000 Menschen unseren E-Mail-Newsletter.
- Veranstaltungen: .ausgestrahlt bietet nicht nur Präsenz-Veranstaltungen an, sondern stellt auch digitale Formate zur Verfügung.
- Magazin: Dreimal im Jahr verbreiten wir auf 24 Seiten kostenlos Hintergrundinfos, politische Analysen und Aktionsaufrufe mit einer Auflage von rund 20.000 Exemplaren.
- Anti-Atom-Blog: Tagesaktuell betreiben wir Presseauswertung und kommentieren im Blog die wichtigsten Atom-Nachrichten.
- Online-Shop: Fahnen, Buttons und Broschüren – wir versorgen Anti-Atom-Aktive rund ums Jahr kostenlos mit Aktions- und Informationsmaterial.
- Ein Thema – viele Menschen: Ende 2024 arbeiten 11 Menschen haupt- und ehrenamtlich im .ausgestrahlt-Team. Unsere Arbeit ist nur möglich, weil rund 3.600 Menschen .ausgestrahlt regelmäßig fördern und zusätzlich mehr als 3.000 Menschen immer mal wieder etwas spenden – und vor allem, weil X-tausende selbst aktiv gegen Atomkraft sind. Unter ausgestrahlt.de/spenden kannst auch Du unsere Arbeit unterstützen!