Pressemitteilungen
Zwölf Großdemonstrationen am Ostermontag
Als klares Signal an die Bundesregierung wird es am Ostermontag, den 25. April an zwölf Atom-Standorten in Deutschland Großdemonstrationen geben. Anlässe sind der 25. Jahrestag des Super-GAU in Tschernobyl, die laufende Reaktorkatastrophe in Fukushima und die aktuelle atompolitische Debatte in der Bundesrepublik.
„Atomkraft ist am teuersten – sie kostet das Leben“
Das Gerede von den Milliardenkosten des Atomausstiegs ist der Versuch, die Bevölkerung für dumm zu verkaufen. Unterm Strich profitiert die Gesellschaft, wenn die AKW stillgelegt werden. Die Energiewende ist auch ökonomisch ein Gewinn. Wer weiter auf Atomenergie setzt, riskiert deutlich höhere Kosten, wenn der nächste Reaktor durchbrennt.
Atomausstieg noch nicht festgeklopft
Noch hat sich die Bundesregierung nicht festgelegt, wie viele Atomkraftwerke wirklich stillgelegt werden sollen und wie lange die anderen Reaktoren noch weiter betrieben werden.
"Atomkonzerne in die Haftpflicht nehmen"
Keines der deutschen Atomkraftwerke ist auch nur annähernd ausreichend versichert: EON, RWE und Co wälzen die Risiken auf die Bevölkerung ab. Atomkraftgegner fordern mit einer Unterschriftensammlung, dass AKW ohne Versicherung abgeschaltet werden müssen. Also alle.
"Kampfansage der Stromkonzerne an die Bevölkerung"
Die Atomkonzerne wollen nicht weiter in den Fons für Erneuerbare Energien einzahlen. Das ist eine Kampfansage an die Bevölkerung: Eon, RWE und Co. wollen um ihre profitablen Meiler kämpfen. Dagegen braucht es massenhaften Protest.
Stromimporte sind unnötig
Es gibt in Deutschland keine Stromlücke. Statt Strom aus deutschen Kraftwerken zu beziehen, die in ausreichender Kapazität zur Verfügung stehen, kaufen die vier großen Stromkonzerne billigen Atomstrom aus dem Ausland.
Heute wieder Hunderte Aktionen gegen Atomenergie
Auch diesen Montag finden wieder in Hunderten Orten Aktionen gegen Atomenergie statt. Wir werden die Regierenden an ihren Taten messen und mit unserem Protest darauf dringen, dass alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Denn keines davon ist sicher.
RWE und Eon kämpfen um ihre AKW
Zwei Atomkonzerne versuchen mit allen Mitteln die Stilllegung ihrer maroden Meiler zu verhindern, um damit weiter Milliarden zu verdienen. Jetzt ist es an der Zeit, in der Sprache der Konzerne darauf zu antworten.
„Die Überprüfung der AKW kann man sich sparen“
Die erneute Überprüfung der AKW kann man sich sparen, denn dass in keinem der 17 Reaktoren eine Kernschmelze ausgeschlossen werden kann, ist Konsens, erklärt .ausgestrahlt zum Katalog der Reaktrsicherheits-Kommission.. Die Schwachstellen sind seit Jahrzehnten bekannt. Offenbar sollen die Sicherheitskriterien der Politik angepasst werden.
„Noch ist in Sachen Atomausstieg nichts gewonnen“
.ausgestrahlt zur Atomdebatte in der schwarz-gelben Koalition: Bauernopfer genügen nicht! Die Proteste gehen weiter, bis tatsächlich AKWs stillgelegt sind.