.ausgestrahlt auf einen Blick

.ausgestrahlt ist eine seit 2008 bundesweit tätige Anti-Atom-Organisation. Wir sind davon überzeugt, dass der Betrieb von Atomanlagen ein schwerwiegendes Unrecht ist, weil er Mensch und Umwelt schädigt. Unfälle wie in Fukushima und Tschernobyl können sich jederzeit wiederholen. Der strahlende Müll wird noch viele Generationen belasten.

Atomausstieg – da fehlt noch viel

Die Parteien reden vom „Atomausstieg“ - tatsächlich sollen in Deutschland noch mindestens bis zum Jahr 2022 Atomkraftwerke in Betrieb sein. Mit jedem Jahr werden die noch laufenden AKW älter und damit auch störanfälliger. Zudem ist Deutschland noch auf Jahre zweitgrößter Atomstrom-  und damit auch Atommüll-Produzent der EU. Bis heute ist kein einziges Gramm der strahlenden Altlasten sicher verwahrt.

Was wir tun

Nur politischer Druck aus der Bevölkerung kann den echten Atomausstieg herbeiführen. Daher ermutigt und unterstützt .ausgestrahlt AtomkraftgegnerInnen, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen. Wir entwickeln Strategien, Aktionsideen, Argumente und Materialien und stellen sie allen Anti-Atom-Engagierten zur Verfügung. Wir initiieren und organisieren u. a. Unterschriftensammlungen, Aktionstage, Infoveranstaltungen und Großdemonstrationen, oft gemeinsam mit Initiativen vor Ort und anderen Umweltorganisationen – viele Gelegenheiten also, selbst aktiv zu werden.

Die Positionen von .ausgestrahlt

  • Alle Atomkraftwerke und Atomfabriken müssen sofort abgeschaltet werden.

  • Jeder unnötige Transport von Atommüll ist zu unterlassen. Erst wenn entschieden ist, wie und wo der Müll langfristig in Deutschland möglichst sicher gelagert werden kann, sind einmalige Atomtransporte verantwortbar.

  • Bei der Findung von geeigneten Lagerstätten für Atommüll muss die betroffene Bevölkerung mit einbezogen werden und mitbestimmen können.

  • Der Staat muss den Stromkonzernen das Geld für den AKW-Abriss und die Atommüll-Lagerung sofort abnehmen. Bei künftigen Kostensteigerungen müssen die Atom-Konzerne weiterhin finanziell haften.

  • Die ab 2017 geplante Steuerbefreiung für AKW-Betreiber (Abschaffung der Brennelementesteuer) darf nicht umgesetzt werden!