Pressemitteilungen
Atommüll-Konsens nur ohne AKW-Weiterbetrieb und ohne Gorleben
Bisher ist die Suche nach einem sicheren Atommüll-Endlager grandios gescheitert. Solange noch Atomkraftwerke weiterlaufen, wird es keinen gesellschaftlichen Konsens zur Endlagerfrage geben können, weil dann andere Interessen im Spiel sind. Die Benennung von Standorten darf daher erst am Ende unseres Sieben-Stufen-Plans stehen.
„Atommüll-Entsorgung im Eimer“
Aus einem AKW fließt grüne Masse, die von Menschen in Schutzanzügen mit Eimern aufgefangen wird. Auf den Eimern steht "Morsleben", "Asse" und "Gorleben" - doch die Eimer sind nicht dicht. So demonstrierten Atomkraftgegner vor dem Tagungshotel der Umweltminister aus Bund und Ländern in Dessau, um auf die ungelöste Atommüll-Entsorgung aufmerksam zu machen. Sie fordern ein Ende des Endlager-Projekts im dafür völlig ungeeigneten Salzstock Gorleben.
Castor: Glaubwürdigkeit von Behörden und Politik auf Tiefpunkt angekommen
Die niedersächsische Landesregierung trickst und täuscht die Öffentlichkeit: Was nicht passt, wird passend gemacht. Entsprechend groß ist die Empörung. Für Ende November sind Massenproteste im Wendland geplant.
„Fehler von Asse und Morsleben nicht wiederholen“
Castor: Proteste in mindestens 57 Orten
Am morgigen Samstag finden bundesweit in vielen Orten Aktionen gegen den Castor-Transport nach Gorleben statt. Inzwischen ist davon auszugehen, dass es am Samstag in mindestens 57 Orten Aktionen geben wird.
Vier Wochen vor Castor-Transport: Aktionen in über 40 Städten
Gorleben: TÜV rechnet mit falschen Zahlen
Der TÜV übernimmt irreführende Zahlen der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Berechnet man die Strahlung in Gorleben mit den Zahlen des Zwischenlager-Betreibers, wird der Grenzwert deutlich überschritten.
Endlager-Suche: „Der Kaiser ist nackt!“
Der völlig ungeeignete Salzstock von Gorleben muss endlich aufgegeben werden, die Endlagersuche wieder bei null beginnen. Doch jetzt einfach neue Standorte zu benennen, macht keinen Sinn. Es ist an der Zeit, dass denjenigen, die immer so tun, als wäre das Atommüll-Problem lösbar, jemand laut und deutlich zuruft: „Der Kaiser ist ja nackt!“
Kritik an Plänen für eine „Atomstiftung“
Es kann nicht sein, dass die Stromkonzerne, die jahrzehntelang Milliardengewinne durch die Nutzung der Atomenergie erzielt haben, nun von den Folgekosten der Atomkraftnutzung entlastet werden sollen.
PTB betreibt Zahlenakrobatik
Alle Messungen am Zaun von Gorleben liegen weit über dem zugelassenen Jahresgrenzwert von 0,3 mSv. Uneinigkeit gibt es zwischen den verschiedenen messenden Institutionen darüber, wie viel von den Messwerten abgezogen werden muss, um die natürliche Strahlenbelastung herauszurechen.