Pressemitteilungen
Die Mär von der Abhängigkeit vom ausländischen Atomstrom ist widerlegt
Das Statistische Bundesamt veröffentlich Daten, nach denen Deutschland mehr Strom ins Ausland liefert, als von dort eingeführt wird. Teile der angeblichen Atomstrom-Importe aus Tschechien erweisen sich als Windstrom aus Norddeutschland, der über das polnische und tschechische Netz nach Bayern geliefert wird. Dies zeigt: Deutschland ist nicht abhängig von ausländischem Atomstrom.
Bündnis solidarisiert sich mit heutiger Großdemonstration in Tokio
"Siemens sollte jetzt auch aus konventionellem Atomgeschäft aussteigen
Es ist inkonsequent, wenn Siemens weiterhin Turbinen und Generatoren für Atomkraftwerke liefern will, denn am Ende macht es keinen Unterschied, ob das Unternehmen am nuklearen oder konventionellen Teil eines Reaktors beteiligt ist.
McAllisters Rückholbarkeits-Vorschlag hat Tücken
Die Suche nach einem tiefengeologischen Lagerplatz für Atommüll - ob rückholbar oder nicht - ist weiterhin nötig, denn jede oberirdische oder oberflächennahe Lagervariante taugt nur für viel zu kurze Zeiträume.
Seit sechs Monaten Reaktorkatastrophe in Fukushima
Die Reaktorkatastrophe von Fukushima ist nicht Vergangenheit, sondern Gegenwart. Sie dauert jetzt seit einem halben Jahr an und ein Ende ist nicht abzusehen. Die Konsequenzen, die Merkel daraus gezogen hat, sind nicht ausreichend: Fukushima kann sich jeden Tag hierzulande wiederholen, denn neun gefährliche Reaktoren laufen weiter.
Castor-Strahlen-Debatte: Polizei sollte sich weigern
Fragwürdige Messmethoden und der Streit der Behörden um den Castor-Transport machen das Dilemma um den Atommüll deutlich und werden zu großen Protesten in Gorleben führen. Jetzt sollte die Polizei deutlich machen, dass sie besseres zu tun hat, als einen Transport zu schützen, dessen Legalität in den Sternen steht.
Große Freude über Kaltreserve-Entscheidung – Ansporn zum Weiterkämpfen
AtomkraftgegnerInnen hatten von Anfang an darauf hingewiesen, dass kein AKW in Kaltreserve benötigt wird, um einen eventuellen Versorgungsengpass aufzufangen.
„Großer Erfolg mit Kehrseite“
Sieben bis acht Atomkraftwerke werden nun auf einen Schlag stillgelegt. Das ist ein großer Erfolg für die Anti-Atom-Bewegung in Deutschland. Doch die neue Atompolitik hat auch eine Kehrseite: Der Weiterbetrieb von neun Atomkraftwerken, davon der Großteil noch mehr als ein Jahrzehnt, wird den Erkenntnissen aus Fukushima nicht gerecht.
Halber Ausstieg
Alle Experten halten eine deutlich schnellere Stilllegung der Reaktoren für möglich. Selbst der Verband der Energiewirtschaft hat 2020 vorgeschlagen. Die Reaktorsicherheitskommission geht davon aus, dass kein AKW gegen Flugzeugabstürze gesichert ist. Wer übernimmt die Verantwortung, wenn es doch schiefgeht?
Verabschieden sich die Grünen aus der Anti-Atom-Bewegung?
In ihrer Antwort auf den offenen Brief von Umweltverbänden und Anti-Atom-Initiativen betonen die Vorsitzenden der Grünen den gemeinsamen Erfolg der Anti-Atom-Bewegung und den Grünen. Zugleich werfen sie der Bewegung vor, der Atomlobby in die Hände zu spielen, wenn wir sagen, dass der Weiterbetrieb von AKW bis 2022 nicht unseren Zielen entspricht und von ihrer Partei fordern, Merkels Atomkurs nicht zuzustimmen.