Konferenz-Programm
Die Konferenz mit über 100 Teilnehmenden war geprägt von Informations-Vermittlung über die kritischen Aspekte der Standortsuche. Sie hatte nicht die Aufgabe, Ergebnisse zu produzieren, sondern sollte einen Einstieg für Menschen (nicht nur) aus potenziell betroffenen Regionen ermöglichen, die noch nicht so tief im Thema stecken. Sollte es weitere solche Konferenzen geben, werden Austausch und Verständigungsprozesse zwischen den Regionen wichtiger werden – aber das ist dann der zweite Schritt.
Neben dem eigentlichen Programm gab es Infostände der beteiligten Initiativen und eine Ausstellung zum Suchverfahren.
Vorträge
- Zwei Jahre Tappen im Dunkeln – eine Einführung
(PDF)
70,5 KB
- Jochen Stay, Sprecher von .ausgestrahlt
- Flickschusterei in der Atommüllpolitik – ein Überblick (PDF) - Ursula Schönberger, Projektleiterin Atommüllreport
- Kurzimpuls zum Panel 1: Intransparenz als Leitfaden - Anforderungen an die Sicherheit, Geologiedaten, geologische Kriterien und Methoden (PDF) - Michael Mehnert, endlagerdialog.de
- Kurzimpuls zum Panel 2: "Beteiligung Ernst gemeint? Passt das zum politischen Spiel?" - Sascha Boettcher, Mediator, Rechtsanwalt, Vorstand des bundesweiten Fördervereins Mediation im öffentlichen Bereich (FMöB)
Panels
Panel 1: Aktuelle Entwicklungen bei der Standortsuche
- Sicherheitsanforderungen (PDF) - Jürgen Voges, Fachjournalist
- Außer Sichtweite? Transparenz im Standortauswahlverfahren
(PDF)
236,1 KB
- Angela Wolff, .ausgestrahlt
- Wie Methoden aus dem Hut gezaubert werden - Auswahlkriterien in der Anwendung (PDF) - Michael Mehnert, endlagerdialog.de
Panel 2: Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Standortsuche
Arbeitsgruppen
- AG 1: Kostenlawine mit Folgen: Finanzierung der Atommüll-Lagerung (PDF) - Wolfgang Ehmke, Sprecher der BI Lüchow-Dannenberg
- AG 2: Was tun vor Ort? - Helge Bauer, .ausgestrahlt
- AG 3: Finanzierung, Unabhängigkeit, Haltung - ein Überblick zur Atommüll-Forschung - Daniel Häfner, Politikwissenschaftler, FU Berlin
- AG 4: Zwischenlagerung (PDF) - Ursula Schönberger, Projektleiterin Atommüllreport