Stiftung Atomerbe gegründet
Den kommenden Generationen mehr vermachen als ewig strahlenden Atommüll – das ermöglicht die von .ausgestrahlt gegründete Stiftung.
Den kommenden Generationen mehr vermachen als ewig strahlenden Atommüll – das ermöglicht die von .ausgestrahlt gegründete Stiftung.
Ein wichtiger, lang versprochener Anfang ist gemacht: Block 1 des französischen Atomkraftwerks Fessenheim ist seit Samstag endgültig vom Netz. Block 2 soll Ende Juni folgen. Damit beginnt eine neue Ära: die des Atommüll-Desasters.
Mit jährlich jeweils 150 Millionen US-Dollar über zehn Jahre lang will der amerikanische Präsident die landeseigene Uranproduktion ankurbeln, um unabhängiger von Importen zu werden. Der internationale Uranmarkt gebe das her, behaupten die USA. Doch die Wirklichkeit sieht etwas anders aus, weiß Günter Wippel vom Uranium Network.
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Behälter für hochradioaktiven Atommüll deutlich kürzer halten könnten, als bisher gedacht. Die bisher gängigen Lagerungskonzepte seien „nicht ausreichend“, warnt ein US-Expertenteam.
Seit drei Jahren läuft die Standortsuche für ein geologisches Tiefenlager für hochradioaktiven Atommüll. In diesem Jahr will die „Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE)“ erstmals Zwischenergebnisse veröffentlichen. Doch mit deren Überprüfbarkeit hapert es gewaltig.
David Haase, 25, studiert Friedens- und Konfliktforschung und mischt mit dem „Jungen Netzwerk für politische Aktionen“ (Junepa) nicht nur den Jugend-Workshop zur Atommüll-Lager-Suche auf.
Von wirksamer Mitbestimmung der Betroffenen wollen die am Standortsuchverfahren beteiligten Institutionen nichts wissen. Sie planen stattdessen ihren „D-Day“ – und versuchen Kritiker*innen so einzubinden, dass dies ihren Entscheidungen Akzeptanz verschafft.
Atom-Fans in der EU versuchen, Atomkraft Zugang zu günstigen Krediten und Fördertöpfen zu verschaffen. Atomkritische Staaten halten dagegen. Heraus kommen bisweilen Kompromissformeln, die den Streit weiter vertagen.
In zwei Monaten beginnt der Fackellauf der Olympischen Spiele in der Region Fukushima. Der Weltöffentlichkeit soll „Normalität“ in der vom GAU betroffenen Region suggeriert werden. Doch die Situation für die Bevölkerung rund um die havarierten Reaktoren sowie die Bewältigung der Folgen bleiben dramatisch.
Russische Expansionspläne – oder: der totalitäre Weg in den Atom-Club