Vor den vor wenigen Monaten im AKW Neckarwestheim‑2 entdeckten Rissen sind auch die meisten anderen Reaktoren nicht gefeit, stellen Expert*innen-Gremien fest. Aufsichtsbehörden und Betreiber aber drücken sich um umfassende Prüfungen.
Die Abschaltung der AKW steht einem zügigen Kohleausstieg nicht im Weg. Das realitätsferne Strommarktmodell aber treibt den Bedarf an kaum benötigten Reservekraftwerken unnötig in die Höhe
Interview | Der Wirtschaftswissenschaftler Christian von Hirschhausen über die Laufzeiten von AKW, über Kohlefans, die für Atomkraft werben, und über effektiven Klimaschutz.
Ein Stromwechsel-Aufruf von .ausgestrahlt ruft die RWE-Konzernsicherheit auf den Plan: Dass sogar die angebliche RWE-Ökostromtochter Innogy nahezu ausschließlich Kohle- und Atomstrom verkauft, würde der Konzern gerne unterm Deckel halten
Kaum rückt der Schutz des Weltklimas – zu Recht! – mal richtig in den Fokus, wittern die Atom-Fans schon wieder Morgenluft. Dabei behindert Atomkraft effektiven Klimaschutz in jeder Hinsicht
Anete Wellhöfer, 56, macht mit dem „Karlsruher Bündnis gegen neue Generationen von Atomreaktoren“ die staatlich finanzierten Forschungen für neue AKW öffentlich bekannt
Zum wiederholten Mal fallen im AKW Neckarwestheim‑2 Schäden an den Heizrohren der Dampferzeuger auf. Ein Leck dort, warnt ein ehemaliger AKW-Betriebsleiter, könnte unter Umständen eine nicht mehr beherrschbare Kettenreaktion im Reaktor nach sich ziehen.
Reaktorkonzepte der „Generation IV“ sollen die ungeliebte Atomkraft wieder salonfähig machen. „Sicher, sauber, billig“ lautet das Versprechen. Tatsächlich lösen die Nuklearvisionen keines der zahlreichen Atom-Probleme. Und die meistgehypten neuen AKW-Modelle liefern sogar Rohstoff für Atombomben frei Haus.
Die große Koalition will das Abschalten der AKW „bis 2022 zielgerichtet vorantreiben“. Doch die beste Gelegenheit dafür droht sie verstreichen zu lassen. Und sonst hat sie atompolitisch nicht viel vor.