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Durchgestrichene Zeichnung (roter Kreis mit diagonaler Linie): Auf einer Handfläche liegt eine Fabrik mit Radioaktiv-Symbol. Auf dem Ärmel steht „Rosatom“ mit Logo. Text: „Atomfabrik schließen! Keine Geschäfte mit Rosatom!“

Atomfabrik Lingen schließen - Keine Geschäfte mit Rosatom

Mahnwache

Komm auch Du zur Mahnwache und mache unmissverständlich klar: Kein Deal mit Rosatom!
WANN: Montag, 27. Juli, Start 18:00 Uhr
WO: Tor der Brennelementefabrik ANF, Am Seitenkanal 1, 49811 Lingen

Anstatt den Atomausstieg zu vollenden, lässt die deutsche Politik die Atomfabrik in Lingen ungehindert weiter laufen. Mit Hilfe der russischen Atombehörde Rosatom, die direkt dem Kreml unterstellt ist, soll die Produktion dort sogar noch deutlich ausgeweitet werden. Damit würde Lingen zur zentralen Drehscheibe der europäischen Atomindustrie - mit Putin am Schalthebel.

Die Bundesregierung hat im Februar 2026 eine Stellungnahme an die zuständige Atomaufsicht, das niedersächsische Umweltministerium (NMU), überreicht mit der Empfehlung zum Ausbau der Brennelementefabrik mit Auflagen. Fünf Monate später, im Juli 2026, genehmigt das NMU den beantragten Ausbau der Atomfabrik Lingen mit Auflagen. Auch die erheblichen Sicherheitsbedenken der Sicherheitsbehörden und Geheimdienste haben nicht zum Versagen der Genehmigung geführt.

Aktuell überprüft .ausgestrahlt zusammen mit weiteren Initiativen rechtliche Schritte gegen die Genehmigung.

Hintergrund:
2022 beantragt Framatome / ANF den Ausbau der Atomfabrik Lingen zur Herstellung sechseckiger Brennelemente sowjetischer Bauart. Anfang 2024 startet das NMU eine offizielle  Öffentlichkeitsbeteiligung für das Vorhaben. Im März 2024 übergibt .ausgestrahlt gemeinsam mit weiteren Organisationen rund 11.000 Einwendungen von Bürger*innen gegen den geplanten Ausbau der Atomfabrik Lingen an den grünen Umweltminister Christian Meyer. Zudem hat .ausgestrahlt in einem ausführlichen Gutachten begründet, warum der Ausbau gestoppt werden muss. Diese und alle weiteren Argumente gegen den Ausbau wurden vom 20. bis 22 November 2024 in Lingen mit der Genehmigungsbehörde diskutiert bzw. „erörtert“.

Eine Illustration zeigt ein durchgestrichenes AKW und den Text: "Kein atom-Deal mit Putin!"

Kein Atom-Deal mit Putin!

Mit Deiner Unterschrift forderst Du: Den Einstieg von Rosatom in die Brennelementefertigung in Lingen nicht genehmigen!
Jetzt unterschreiben!

Protestaktion in Münster im Mai 2024.

Eine Frage der Haltung

Die EU will den Import von Uran und Brennelementen aus Russland beenden. Die geplante Erweiterung der Brennelementefabrik Lingen in Kooperation mit Rosatom steht dazu im eklatanten Widerspruch. »

Foto: Arndt Hofmann

Bildcollage mit Putin und einem AKW

Putins Atomgeschäfte: Europa in der Falle

ZDF Frontal Doku über die Nukleargeschäfte von Rosatom und deren Auswirkungen »

Foto: Frontal

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Übergabe von mehr als 10.800 Einwendungen am 01.03.24

Übergabe von vier großen Kisten mit 10.855 Einwendungen von Bürger*innen gegen den Ausbau der Atom-Fabrik Lingen an den grünen Umweltminister Christian Meyer. »

Foto: Lars Hoff

Sicherheitspolitische Gefahren müssen zur Ablehnung führen!
Dass der Betreiber der Atom-Fabrik in Lingen, Framatome ANF, bis heute mit dem russischen Staatskonzern Rosatom kollaboriert und noch nach dem Überfall auf die Ukraine ein Joint Venture mit diesem gründete, um die Brennelemente-Fertigung in Lingen auszubauen, ist ein Skandal. Der Einstieg bietet Russland unvermeidlich Möglichkeiten zu Sabotage, Spionage und Desinformation – nicht nur in Lingen und Deutschland, sondern in allen AKW, die von Lingen beliefert werden. Die deutschen Behörden müssen ihrer Schutzpflicht endlich nachkommen und die Genehmigung für dieses Vorhaben versagen.

Geschäfte mit Rosatom beenden – Atomfabrik schließen!
Der Einstieg Russlands zeigt ein weiteres Mal die Gefahren der weiter bestehenden Atomanlagen. Dank Rosatom verdient Russland weiter an der europäischen Atomkraft, gewinnt trotz des Krieges strategisch an Einfluss und kann ganz nebenbei mögliche Sanktionen unterlaufen.

Die deutsche Politik darf die Atom-Geschäfte Russlands nicht weiter dulden. Die Bundesregierung muss die Ausweitung der Produktion in Lingen verhindern, die Sanktionierung von Rosatom durchsetzen – und die Brennelemente-Fabrik endlich ganz schließen!

.ausgestrahlt fordert:

  • Ausweitung der Brennelemente-Produktion stoppen

  • Beendigung aller Geschäftsbeziehungen mit Rosatom
  • Russische Atomindustrie nicht von Sanktionen ausnehmen
  • Brennelemente-Fabrik Lingen jetzt schließen

Schwerpunkt Rosatom

Diese Artikel sind aus dem .ausgestrahlt-Magazin 59:

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Sicherheits-Bedenken vielfach bestätigt

Bewertung Erörterungstermin 2024 »

Foto: Lars Hoff

Juristische Bewertung: Behörden müssen Genehmigung versagen

Sicherheit Deutschlands bei Einstieg Russlands in Atom-Fabrik Lingen gefährdet

Zur Bewertung »
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FAQ Atomfabrik Lingen

Fragen und Antworten zur Brennelementefabrik Lingen, der geplanten Produktionsausweitung und der Rolle von Rosatom »

Foto: Lars Hoff

Rosatom und Russlands Krieg in der Ukraine

Hintergrundpapier von Wladimir Sliwjak

Zum Papier »
5. März 2026: Putin lässt die Korken knallen - Großpuppe stößt mit Lingener Bürgermeister an
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Kundgebung und Aktion am 20.01.24 in Lingen
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