Pressemitteilungen
„Atommüll-Lagerung: Rot-grüne Länder dürfen Röttgen nicht auf den Leim gehen“
.ausgestrahlt kündigt Proteste vor dem Bund-Länder-Treffen am 9.2. an und fordert von den rot-grün geführten Bundesländern ein klares Bekenntnis in der Endlagerfrage.
„Mit diesem Gesetzentwurf ist kein Atommüll-Konsens möglich“
.ausgestrahlt veröffentlicht Voraussetzungen, die für einen gesellschaftlichen Konsens bei der Endlagerfrage erfüllt sein müssten. Unter anderem müssen die Produktion von Atommüll gestoppt, die Fehler der Vergangenheit aufgearbeitet und Gorleben als Endlagerstandort aufgegeben werden.
Prämien für kurzfristigen Stromverzicht von Großverbrauchern sinnvoll
Vorteil dieser Maßnahmen des Spitzenlastmanagements ist, dass damit der Kraftwerkspark nicht unnötig aufgebläht sein muss und auf gefährliche Atomreaktoren verzichtet werden kann.
„Viel Lärm um Nichts“
Wer die kurzfristige Nutzung des Kraftwerks in Österreich Anfang Dezember zum Menetekel für die Versorgungssicherheit in Deutschland stilisiert, spielt mit falschen Karten. Denn der Rückgriff auf das österreichische Kraftwerk erfolgte nicht aus einer Notlage heraus, sondern weil er ökonomische Gewinne versprach.
Gorleben-Baustopp ist eine Schimäre
Nur der weitere Vortrieb von Stollen im Salzstock wurde vorübergehend ausgesetzt. Der Großteil der Arbeiten im Salzstock geht unvermindert weiter. .ausgestrahlt fordert die vollständige Aufgabe des Standorts Gorleben, weil ein weiteres Offenhalten eines offensichtlich ungeeigneten Salzstocks nur das Ziel hat, hier letztendlich doch ein Atommüll-Lager durchzusetzen.
Endlagersuche: Bürgerbeteiligung schon bei Entwicklung des Verfahrens nötig
Die Zivilgesellschaft muss bereits bei der Entwicklung des Verfahrens beteiligt werden und nicht erst, wenn die Spielregeln von interessierter Seite festgelegt sind.
„Jeder weitere Euro, der in Gorleben versenkt wird, ist ein verlorener Euro“
Ulrich Kleemann, langjähriger Leiter der Entsorgungs-Abteilung des Bundesamtes für Strahlenschutz, hält Gorleben für nicht geeignet. Doch die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) behauptet, in Gorleben bestehe wahrscheinlich keine Gefahr. Angesichts der Tatsache, dass die BGR schon in der Vergangenheit Warnungen bezüglich der Endlagerprojekte Asse und Morsleben ignoriert hatte, disqualifiziert sie sich als Ratgeber für Entscheidungen zu Gorleben.
Bundesregierung will in Gorleben Fakten schaffen
In Gorleben wurde bisher mit 1,6 Milliarden bereits das Vierfache ausgegeben. Besser lässt sich nicht beweisen, dass in Gorleben nicht nur erkundet, sondern für Unsummen bereits ein Endlager ausgebaut wird – ohne das dafür nötige atomrechtliche Genehmigungsverfahren.
Atomkraftgegner: Ursachen von Eskalation rund um den Castor müssen aufgearbeitet werden
Die Debatte um Polizeigewalt und Angriffe auf die Polizei muss geführt werden. Sie sollte aber nicht den Blick darauf verstellen, was der eigentliche Streitpunkt ist: Die Politik der Bundesregierung in Sachen Atommüll-Entsorgung führt nicht zu einer Lösung des Konflikts um Gorleben, sondern verschärft ihn.
Bevölkerung nimmt Umweltminister Röttgen Tricksereien um weiße Landkarte nicht ab
Die lebendigen und andauernden Proteste zeigen, dass die Proteste um den ungeeigneten Standort Gorleben erst dann beendet werden, wenn dieser endgültig aufgegeben wird. McAllister muss sich in den Bund-Länder-Gesprächen dafür einsetzen, dass nicht noch mehr Geld im maroden Salzstock von Gorleben versenkt wird.