Pressemitteilungen
11. März: bundesweite Proteste zum 1. Fukushima-Jahrestag
Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände stellen die geplanten bundesweiten Aktionen zum 1. Fukushima-Jahrestag am 11. März vor. In Deutschland wird es fünf Großdemonstrationen sowie eine 75 km lange Lichterkette geben. Auch in vielen anderen Ländern gehen Menschen auf die Straße.
Japan schafft den Sofortausstieg aus der Atomkraft
In Japan ist gelungen, wovon Deutschland noch weit entfernt ist: Der Sofortausstieg aus der Atomkraft. Das ist umso erstaunlicher, da Japan noch vor einem Jahr 30 Prozent seines Strombedarfs aus Atomkraftwerken gedeckt hat. Auch in Deutschland gibt es gigantische Potentiale für Energiesparen und Effizienz, die es ermöglichen würden, innerhalb kurzer Zeit auf Atomstrom zu verzichten.
Atomkraftgegner bilden Menschenkette vor Umweltministerium Protest gegen Gorleben als möglichen Endlagerstandort
Zum heutigen Treffen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Endlagersuche haben Atomkraftgegner das Bundesumweltministerium mit einer Menschenkette „umzingelt“. Lautstark forderten sie, der Salzstock in Gorleben solle als Endlagerstandort ausgeschlossen werden, da er als Atommüllendlager geologisch völlig ungeeignet ist. Nötig sei außerdem ein echter gesellschaftlicher Dialog über die Endlagerfrage.
Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen fordern Ausschluss von Gorleben aus der Endlagersuche und gesellschaftlichen Dialog von Anfang an
Aktion in Berlin: „Atommüllentsorgung im Eimer“
Zur Stunde demonstrieren vor dem Bundesumweltministerium in Berlin Aktivistinnen und Aktivisten der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt gegen das Festhalten an Gorleben als Standort für ein Atommüll-Endlager. Anlass ist das im Ministerium stattfindende Bund-Länder-Gespräch zur Endlagersuche – heute mit dem Schwerpunkt Gorleben.
Anti-Atom-Mahnwachen in 151 Orten
7.000 Atomkraftgegner bekunden bundesweit Solidarität mit japanischer Anti-Atom-Bewegung und fordern gleichzeitig die Stilllegung der neun AKW, die in Deutschland weiter am Netz sind.
Anti-Atom-Mahnwachen am Samstag in etwa 130 Orten
Die Auseinandersetzung um die Atomkraft ist für Atomkraftgegner nicht beendet. Neun gefährliche Kraftwerke laufen weiter – dieses Risiko ist für uns nicht hinnehmbar. Daher sind für den 11. Februar über Hundert Mahnwachen geplant.
„Atommüll-Lagerung: Rot-grüne Länder dürfen Röttgen nicht auf den Leim gehen“
.ausgestrahlt kündigt Proteste vor dem Bund-Länder-Treffen am 9.2. an und fordert von den rot-grün geführten Bundesländern ein klares Bekenntnis in der Endlagerfrage.
„Mit diesem Gesetzentwurf ist kein Atommüll-Konsens möglich“
.ausgestrahlt veröffentlicht Voraussetzungen, die für einen gesellschaftlichen Konsens bei der Endlagerfrage erfüllt sein müssten. Unter anderem müssen die Produktion von Atommüll gestoppt, die Fehler der Vergangenheit aufgearbeitet und Gorleben als Endlagerstandort aufgegeben werden.
Prämien für kurzfristigen Stromverzicht von Großverbrauchern sinnvoll
Vorteil dieser Maßnahmen des Spitzenlastmanagements ist, dass damit der Kraftwerkspark nicht unnötig aufgebläht sein muss und auf gefährliche Atomreaktoren verzichtet werden kann.