Pressemitteilungen
Rund 50.000 fordern schnelle Energiewende und Atomausstieg
Unter dem Motto "Fukushima mahnt: Atomanlagen jetzt abschalten!" haben am Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima rund 50.000 Menschen in sechs Regionen in Deutschland demonstriert. In zahlreichen anderen Ländern fanden ähnliche Kundgebungen statt. Allein in Frankreich beteiligten sich 60.000 Menschen an einer Menschenkette.
Keine Konsequenzen aus Fukushima in deutschen AKW
Die Reaktorsicherheitskommission des Bundes hatte bei den neun noch laufenden AKW gefährliche Schwachstellen aufgedeckt. Die Reaktorexperten im Bundesumweltministerium stellten nach dem japanischen Super-GAU eine sechsseitige Liste von ‚unverzüglich‘ umzusetzenden Maßnahmen für die AKW zusammen. Passiert ist nichts. Deshalb ruft .ausgestrahlt mit vielen örtlichen Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbänden für Sonntag zu sechs Großdemonstrationen an Atom-Standorten in Deutschland auf.
Rostige Fässer zeigen ganzes Ausmaß der Atommüll-Misere
Was angeblich Tausende Jahre sicher gelagert werden soll, hält noch nicht einmal wenige Jahrzehnte: Atommüll-Fässer in Brunsbüttel sind durchgerostet. Wer noch nicht einmal schwach radioaktiven Müll sicher lagern kann, wie die Brunsbüttel-Eigentümer Vattenfall und Eon, dem sollte sofort die Erlaubnis entzogen werden, in anderen AKW tagtäglich weiter hochradioaktiven Müll zu produzieren.
11. März: bundesweite Proteste zum 1. Fukushima-Jahrestag
Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände stellen die geplanten bundesweiten Aktionen zum 1. Fukushima-Jahrestag am 11. März vor. In Deutschland wird es fünf Großdemonstrationen sowie eine 75 km lange Lichterkette geben. Auch in vielen anderen Ländern gehen Menschen auf die Straße.
Japan schafft den Sofortausstieg aus der Atomkraft
In Japan ist gelungen, wovon Deutschland noch weit entfernt ist: Der Sofortausstieg aus der Atomkraft. Das ist umso erstaunlicher, da Japan noch vor einem Jahr 30 Prozent seines Strombedarfs aus Atomkraftwerken gedeckt hat. Auch in Deutschland gibt es gigantische Potentiale für Energiesparen und Effizienz, die es ermöglichen würden, innerhalb kurzer Zeit auf Atomstrom zu verzichten.
Atomkraftgegner bilden Menschenkette vor Umweltministerium Protest gegen Gorleben als möglichen Endlagerstandort
Zum heutigen Treffen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Endlagersuche haben Atomkraftgegner das Bundesumweltministerium mit einer Menschenkette „umzingelt“. Lautstark forderten sie, der Salzstock in Gorleben solle als Endlagerstandort ausgeschlossen werden, da er als Atommüllendlager geologisch völlig ungeeignet ist. Nötig sei außerdem ein echter gesellschaftlicher Dialog über die Endlagerfrage.
Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen fordern Ausschluss von Gorleben aus der Endlagersuche und gesellschaftlichen Dialog von Anfang an
Aktion in Berlin: „Atommüllentsorgung im Eimer“
Zur Stunde demonstrieren vor dem Bundesumweltministerium in Berlin Aktivistinnen und Aktivisten der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt gegen das Festhalten an Gorleben als Standort für ein Atommüll-Endlager. Anlass ist das im Ministerium stattfindende Bund-Länder-Gespräch zur Endlagersuche – heute mit dem Schwerpunkt Gorleben.
Anti-Atom-Mahnwachen in 151 Orten
7.000 Atomkraftgegner bekunden bundesweit Solidarität mit japanischer Anti-Atom-Bewegung und fordern gleichzeitig die Stilllegung der neun AKW, die in Deutschland weiter am Netz sind.
Anti-Atom-Mahnwachen am Samstag in etwa 130 Orten
Die Auseinandersetzung um die Atomkraft ist für Atomkraftgegner nicht beendet. Neun gefährliche Kraftwerke laufen weiter – dieses Risiko ist für uns nicht hinnehmbar. Daher sind für den 11. Februar über Hundert Mahnwachen geplant.