Pressemitteilungen
Gorleben-Politik der Regierung ist gescheitert
Zum Ende des Castortransportes nach fast 126 Stunden, nach Protesten von weit mehr als 25.000 Menschen und tagelangen Blockaden erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisaton .ausgestrahlt, dass es an der Zeit ist, auf die Warnungen der Atomkraftgegner zu hören, bevor es zur nächsten Atomkatastrophe kommt.
Beteiligung an Blockadeaktionen so groß wie in letztem Jahr
Die Beteiligung an den Blockadeaktionen ist genauso stark wie im Ausnahmejahr 2010 – direkt nach dem Laufzeitverlängerungsbeschluss der Bundesregierung.
Zweitgrößte Demonstration im Wendland in bald 35 Jahren
Heute wurde deutlich, wer die Protestbewegung gegen ein Atommüll-Endlager im maroden Salzstock Gorleben trägt. 23.000 Menschen waren auf der Großdemonstration. Dies war die zweitgrößte Demonstration im Wendland in der bald 35jährigen Geschichte des Gorleben-Konflikts.
Rede Jochen Stay (.ausgestrahlt) auf Großkundgebung in Dannenberg am 26. November 2011
Jochen Stay war einer der Redner auf der Großkundgebung "Gorleben soll leben" heute in Dannenberg. Untenstehend finden Sie das Manuskript seiner Rede. Es gilt das gesprochene Wort.
„Wir geben nicht auf, bis Gorleben gestoppt ist“
Die Endlager-Lügen der Regierung provozieren die stärksten Castor-Proteste seit langem. Das Aus für acht AKW im Sommer hat den Konflikt um die Atomkraft und den Umgang mit dem Atommüll noch lange nicht beendet - auch wenn manche Politiker das gehofft haben mögen.
„Zeit der Anti-Atom-Proteste ist noch nicht vorbei“
Zur heutigen Großdemonstration in Dannenberg werden deutlich mehr Menschen erwartet als in den Jahren davor, abgesehen von dem letzten Ausnahmejahr. Wer neun Reaktoren noch lange Jahre weiter laufen lässt und dort Tag für Tag Atommüll produziert, für den es keinen sicheren Lagerplatz gibt, der muss sich nicht wundern, wenn die Menschen weiter auf die Straße gehen.
Atomkraftgegner setzen weiter auf Deeskalation
Die eigentliche Breite des Protests wird sich bei der Großdemonstration
Gorleben: Gegen Röttgens „Politik der falschen Zunge“
Wer weiter strahlende Abfälle ins Wendland karren lässt und wer Tag und Nacht das
Bergwerk im maroden Salzstock Gorleben weiter ausbaut, dem geht es nicht
um einen Neuanfang, sondern darum, Tatsachen zu schaffen.
Vielfältiges Kulturprogramm unterstreicht den Protest im Wendland/ Künstleraufruf fordert „Gorleben soll leben!“
Musikerinnen, Kabarettisten, Autorinnen, Schauspieler und viele andere stärken und prägen den Widerstand im Wendland von Anfang an. Auch nach dem halbherzigen Ausstiegsbeschluss zeigen die Kulturschaffenden, wie breit die Unterstützung für weitere Proteste ist.
Erstmals starke Proteste in Frankreich vor Castor-Start
Tausende werden sich in den nächsten Tagen auf den Weg ins Wendland
machen. Die Proteste gipfeln in der Großdemonstration am Samstag, zu der
wir deutlich mehr Menschen erwarten, als bei den Castor-Transporten der
Vergangenheit – einmal vom Ausnahmejahr 2010 abgesehen.