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Reaktor-Ruine mit Sarkophag in Tschernobyl 2011

Die Atomkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986

In Block 4 des ukrainischen AKW Tschernobyl, nahe der Landesgrenze zu Weißrussland, startet die Bedienmannschaft um 26. April 1986 um 1:23:04 Uhr in der Nacht einen Test. Dabei gerät der Meiler außer Kontrolle: Die Leistung erhöht sich immer weiter, die Notabschaltung versagt, die Kettenreaktion nimmt rasend schnell zu, wegen der enormen Hitze bildet sich Knallgas. Um 1:23:48, nach ganzen 44 Sekunden, explodiert der Reaktor, sein hochradioaktiver Kern beginnt zu brennen und zu schmelzen, die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Der Super-GAU von Tschernobyl ist der bis dahin größte Atomunfall der Geschichte.

Die radioaktive Wolke zog über ganz Europa. Die Strahlung ruinierte das Leben und die Gesundheit von Millionen. Neben den 600.000 bis 800.000 Liquidator*innen, die mit Schaufeln und bloßen Händen den radioaktiven Schutt beiseite räumten, traf es die Bewohner*innen der besonders stark verstrahlten Gebiete in Weißrussland, Russland und der Ukraine am schlimmsten. Doch auch im übrigen Europa waren und sind die Schäden gravierend: Nach Angaben der IPPNW sind in Europa bis 2056 etwa 240.000 zusätzliche Krebsfälle wegen Tschernobyl zu erwarten. Daneben waren vor allem die Kinder besonders betroffen: In den Monaten nach dem Super-GAU war in ganz Europa nicht nur die Zahl der Fehlbildungen, sondern auch die der Totgeburten und die Säuglingssterblichkeit deutlich erhöht. Zehn Jahre nach der Reaktorkatastrophe waren 70 Prozent der Kinder in den Gebieten rund im Tschernobyl nicht mehr gesund. Auch die psychologischen, sozialen und ökologischen Folgen wirken bis heute nach.

Mehr zum Super-GAU in Tschernobyl auch in unser interaktive Ausstellung

Fukushima,Tschernoby und wir

Der 1986 provisorisch gebaute „Sarkophag“ über den Block 4 ist heute brüchig, undicht und einsturzgefährdet. Seit 2019 über deckt eine zweite, mehr als 2 Milliarden Dollar teure Schutzhülle das sogenannte „New Safe Confinement“, den Reaktor, der noch immer 96 Prozent seines radioaktiven Inventars enthält. Die gigantische Halle soll 100 Jahre halten; ob der Reaktor samt dem geschmolzenen Reaktorkern bis dahin demontiert werden kann, ist offen.

Auf dem Gelände des AKW Tschernobyl befinden sich heute auch zwei Zwischenlager: Ein Nasslager sowjetischer Bauart ging 1986 in Betrieb und enthält die Brennelemente aus den Blöcken 1 bis 3 des AKW Tschernobyl. Ein Trockenlager („Castor-Garagen“) ging 2021 in Betrieb. Hier sollen die Brennelemente aus dem Nasslager und abgebrannte Brennelemente aus drei der vier anderen ukrainischen Atomkraftwerken 100 Jahre lang gelagert werden.

Krieg in der Ukraine

Im Februar 2022, zu Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine, besetzten russische Truppen das Gebiet rund um Tschernobyl. Soldat*innen hatten in der „Todeszone“ rund um Tschernobyl gegraben und wurden verstrahlt.

Auch wenn in der Region um Tschernobyl zur Zeit keine direkten Kampfhandlungen mehr stattfinden, hat der Krieg seine Spuren hinterlassen. Die Arbeiten vor Ort mussten für Monate gestoppt werden. Laufende Projekte, wie etwa die Planungen für ein zentrales Zwischenlager für den Atommüll, wurden ausgesetzt und mussten neu bewertet werden. Beschädigtes oder zerstörtes Equipment musste ersetzt oder repariert werden. Die Fernüberwachung der Radioaktivität war wochenlang außer Betrieb.

Am 25. Februar 2025 traf eine Drohne die „New Safe Confinement“ (NSC). Das Aufprall erzeugte ein etwa sechs Meter breites Loch im NSC‑Dach und löste langanhaltende Brände aus.Diese schwelten sehr lange weiter. Erst am 7. März 2025 bestätigten ukrainische Einsatzkräfte, dass alle Schwelbrände gelöscht seien

Die Brände verursachten einen erhebliche Schäden – umfangreiche Reparaturen an der Schutzhülle sind nun nötig.

mehr zu Atomkraft in der Ukraine

FAQ Tschernobyl

  • In Block 4 des ukrainischen AKW Tschernobyl, nahe der Landesgrenze zu Weißrussland, startet die Bedienmannschaft um 1:23:04 Uhr in der Nacht einen Test. Dabei gerät der Meiler außer Kontrolle: Die Leistung erhöht sich immer weiter, die Notabschaltung versagt, die Kettenreaktion nimmt rasend schnell zu, wegen der enormen Hitze bildet sich Knallgas. Um 1:23:48, nach ganzen 44 Sekunden, explodiert der Reaktor, sein hochradioaktiver Kern beginnt zu brennen und zu schmelzen, die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Der Super-GAU von Tschernobyl ist der bis dahin größte Atomunfall der Geschichte.

  • Der Katastrophenreaktor setzte binnen weniger Tage 12 Trillionen Becquerel (=12×1018 Bq bzw. 12.000 Petabecquerel [PBq]) Radioaktivität frei, das ist 200 mal so viel wie die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki zusammen. Darunter waren 110 PBq langlebiges Cäsium-137 und 2.000 PBq Jod-131.1

    Da der Wind mehrfach drehte, zogen am Ende mehrere radioaktive Wolken über ganz Europa und Kleinasien. Ihr Fallout war dort am größten, wo es regnete. In Deutschland wurden besonders Bayern – vor allem Südostbayern –, Baden-Württemberg, Hamburg und Berlin kontaminiert. Die atomfreundliche französische Regierung behauptete viele Jahre allen Ernstes, die radioaktive Wolke habe an der französischen Grenze gestoppt.

    1 Fairlie, The other report on Chernobyl, 2006

  • Zunächst löschten nur die Werks- und die örtliche Feuerwehr. Im Laufe der kommenden Tage, Wochen, Monate und Jahre schickte die Sowjetunion 600.000 bis 860.000 Menschen von überall her zum Katastrophendienst nach Tschernobyl. Diese „Liquidatorinnen“ räumten hochradioaktiven Schutt beiseite, gruben Tunnel unter den zerstörten Reaktor, trugen radioaktives Erdreich ab, machten kontaminierte Dörfer dem Erdboden gleich, töteten verstrahlte Tiere, verbuddelten radioaktiven Müll und bauten um die Atomruine den sogenannten Sarkophag, der das Strahleninferno einschließen sollte.

    Die meisten Liquidatorinnen waren zwangsverpflichtete Rekruten, daneben waren aber auch Tausende von Arbeiteri*nnen, Ingenieur*innen, Ärzt*innen, Krankenpfleger*innen und Wissenschaftler*innen in Tschernobyl im Einsatz.

    Helikopter warfen 5.000 Tonnen Bor, Blei, Sand und Lehm über dem Reaktor ab, um den Grafitbrand zu löschen, die Freisetzung weiterer radioaktiver Materialien zu stoppen und die Strahlung abzuschirmen. Das Feuer erlosch dennoch erst am zehnten Tag.

    Nahezu alle Liquidatorinnen trugen schwere Gesundheitsschäden davon; mehr als 90 Prozent sind invalide, viele Familien aus diesem Grund auch verarmt. Experten schätzten 2005, dass bereits bis zu 125.000 Liquidator*innen gestorben waren.2

    2 IPPNW, Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl, 2011

  • Strahlenmessgeräte in Skandinavien schlugen am 27. April 1986 Alarm. Analysen zeigten, dass es sich um einen Kernschmelzunfall handeln musste; die Öffentlichkeit erfuhr davon aber nichts. Die Sowjetische Nachrichtenagentur TASS meldete am 28. April 1986 abends um 21 Uhr (Moskauer Zeit), dass es einen Unfall im AKW Tschernobyl gegeben habe. Diese Nachricht schaffte es noch in die „Tagesschau“ und am folgenden Morgen in viele Tageszeitungen, in der DDR allerdings nur als kleine Meldung auf den hinteren Seiten.

  • Die Regierung betonte, dass sich ein solcher Unfall in einem deutschen AKW nicht ereignen könne. Eine Gesundheitsgefahr durch den Fallout aus Tschernobyl stritt sie ab. Weil sie die gesundheitlichen Auswirkungen ionisierender Strahlung insgesamt unterschätzte und herunterspielte, wurden mögliche Schutzmaßnahmen viel zu spät ergriffen, waren zu lax oder unterblieben ganz: Kinder spielten auf verstrahlten Wiesen und Spielplätzen, Passant*innen liefen ungeschützt durch radioaktiven Regen und Millionen von Menschen waren einer erhöhten Strahlenbelastung ausgesetzt, weil sie kontaminiertes Gemüse und Milch verzehrten.

  • Ja, aber viel zu spät.In der 50.000-Einwohner-Stadt Prypjat etwa, ganze drei Kilometer vom Reaktor entfernt, stiegen die Strahlenwerte schnell auf das 600.000-Fache. Trotzdem wurde sie erst 36 Stunden nach dem Super-GAU evakuiert; bis heute ist sie eine Geisterstadt. Kontrollen von Milch und Trinkwasser gab es erst ab dem 1. Mai, Jodpräparate, die die Aufnahme von radioaktivem Jod in die Schilddrüse verhindern sollten, wurden erst vier Wochen nach dem SuperGAU verteilt. Auch die Evakuierung der Dörfer in der 30-Kilometer-Sperrzone rings um den Reaktor und in weiteren stark kontaminierten Gebieten begann erst eine Woche nach der Explosion des Reaktors. Viele der Siedlungen wurden anschließend mit Planierraupen eingeebnet, ihre verstrahlten Trümmer mit Erde abgedeckt. Insgesamt mussten 400.000 Menschen ihre Heimat verlassen, viele werden niemals zurückkehren können.3 Mehr als 8 Millionen Menschen leben weiter hin in kontaminierten Gebieten. 4

    3 UN, Dokument A/50/418, 8.9.1995
    4 IPPNW, Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl, 2011

  • Keiner weiß genau, wie es darin aussieht und wie es vor allem um den verbliebenen Brennstoff bestellt ist. Der 1986 von 90.000 Menschen binnen sechs Monaten errichtete Sarkophag ist brüchig, undicht und einsturzgefährdet. Seit 2019 über deckt eine zweite, mehr als 2 Milliarden Dollar teure Schutzhülle aus Stahl den Reaktor, der noch immer 96 Prozent seines radioaktiven Inventars enthält. Die gigantische Halle soll 100 Jahre halten; ob der Reaktor samt dem geschmolzenen Reaktorkern bis dahin demontiert werden kann, ist offen.

    In der Sperrzone kann man, „Adventure-Reisen“ hin oder her, auch 35 Jahre nach dem Super-GAU nicht ohne erhebliche Gefahr für die Gesundheit leben. Nichtsdestotrotz sind bis zu 10.000 Menschen in die Sperrzone zurückgekehrt oder gleich dort geblieben.5 Waldbrände, Stürme, Überflutungen oder andere Naturkatastrophen, ja selbst Bauarbeiten können jederzeit erneut größere Mengen radioaktiver Stoffe aufwirbeln und auch großräumig verteilen – wie mehrfach schon geschehen.

    5 IPPNW, Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl, 2011

  • Millionen von Menschen in ganz Europa und Kleinasien haben die Folgen der radioaktiven Belastung durch Tschernobyl zu tragen. An erster Stelle die Liquidatorinnen: Sie erkranken signifikant häufiger an allen möglichen Krebsarten als andere Menschen. Vor allem aber hat die Strahlung ihren Körper mürbe gemacht. Stoffwechsel und Organe, Haut und Nerven, Verdauung und Psyche, Sinnesorgane, Kreislauf, Atmung und vieles mehr sind geschädigt, Infektionen und Parasiten haben leichtes Spiel; die meisten leiden an vier bis fünf Krankheiten gleichzeitig. Typische Alterskrankheiten treten bei Liquidatorinnen 10 bis 15 Jahre früher auf als sonst. Selbst ihre Kinder hat der Super-GAU getroffen: Sie weisen bis zu siebenmal mehr Erbgutveränderungen auf als ihre vor dem Tschernobyl-Einsatz gezeugten Geschwister.

    Gesundheitsschäden verursacht die Atomkatastrophe aber auch bei der normalen Bevölkerung. Vor allem in den stärker kontaminierten Gebieten in Weißrussland, Russland und der Ukraine sind erhöhte Krebsraten, Fehlbildungen und Erbgutschäden nachweisbar. In abgeschwächter Form ist nahezu ganz Europa inklusive Kleinasien betroffen, wenn nicht gar die ganze nördliche Hemisphäre. So dürfte der Super-GAU von Tschernobyl europaweit für bis zu 10.000 schwerwiegende Fehlbildungen verantwortlich sein. Ebenso sind bis 2056 als Folge der radioaktiven Belastung bis zu 240.000 zusätzliche Krebsfälle in Europa zu erwarten (die Liquidator*innen nicht einmal mitgerechnet). Die nach Tschernobyl erhöhte Säuglingssterblichkeit hat europaweit bis zu 5.000 Säuglinge das Leben gekostet – nur aufgrund der Strahlenbelastung. Hinzu kommen etwa 1 Million Mädchen, die nach dem normalen Geschlechterverhältnis zu erwarten gewesen wären, in der Geburtenstatistik aber fehlen: Insbesondere weibliche Embryos sind sehr strahlenempfindlich.

    Und bei der über die Nordhalbkugel verteilten Tschernobyl-Kollektivdosis von 600.000 Personensievert sind im Laufe von zehn Generationen zwischen 30.000 und 230.000 Geschädigte zu erwarten.6

    Fehlbildungen und Fehlgeburten nahmen nach Tschernobyl auch bei Tieren in ganz Europa zu. Einige Ziegenzüchter – Ziegen gelten als die strahlenempfindlichsten Nutztiere – meldeten bis zu 40 Prozent Verluste an Jungtieren. In freier Wildbahn hinterließ der Super-GAU ebenfalls deutliche Spuren: In höher belasteteten Gebieten finden sich bei Vögeln, Säugetieren und Insekten jeweils weniger Arten und weniger Tiere als in geringer belasteten. Vögel und Nager haben kleinere Gehirne, Bäume wachsen langsamer und selbst die Humusbildung ist reduziert.7

    6 IPPNW, Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl, 2011
    7 Mousseau, The Chernobyl + Fukushima Research Initiative, Summary, 2014

  • Jede Menge Fallout von radioaktivem Jod und Cäsium – trotz der Entfernung von rund 1.000 Kilometern. Besonders hoch fiel die Belastung in Südostbayern, Baden-Württemberg, Hamburg und Berlin aus. Milch, Fleisch, Gemüse und Getreide waren kontaminiert, vielerorts wurden Spielplätze gesperrt. Noch 1996, ein Jahrzehnt später, strahlten 153.000 Quadratkilometer (km²), also 44 Prozent der Landesfläche, mit mehr als 4.000 Becquerel Cäsium-137 pro Quadratmeter (Bq/m²), davon 43.000 km² mit mehr als 10.000 Bq/m² und 320 km² sogar mit mehr als 40.000 Bq/m². Wildschweine, Beeren und manche Pilze vor allem aus den höher belasteten Regionen Süddeutschlands sind noch 35 Jahre später weit über den für Nahrungsmittel geltenden Grenzwert verstrahlt: Das Cäsium-137 aus Tschernobyl ist zu diesem Zeitpunkt schließlich gerade einmal gut zur Hälfte zerfallen. Von den gesundheitlichen Auswirkungen sind einige statistisch zu erwarten, andere statistisch eindeutig nachgewiesen.

    Zu letzteren zählt, jeweils einige Monate nach Tschernobyl, eine drastisch erhöhte Fehlbildungsrate bei Neugeborenen in Südbayern und in der damaligen DDR, ein deutlich erhöhter Anteil von Neugeborenen mit Trisomie 21 (Down-Syndrom), ein signifikant erhöhter Anteil von Totgeburten und ein signifikanter Rückgang der Geburtenrate im besonders belasteten Südbayern. Allein in Bayern ist der Tschernobyl-Fallout demnach zwischen Oktober 1986 und Dezember 1991 für bis zu 3.000 zusätzliche Fehlbildungen verantwortlich.8

    8 IPPNW, Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl, 2011

  • Die Anti-Atom-Bewegung bekam neuen Zulauf, an vielen Orten gründeten sich neue Anti-Atom-Initiativen, einige richteten sogar eigene Strahlen-Messstellen ein. Die SPD und der Deutsche Gewerkschaftsbund rückten erstmals von ihrem bis dato strammen Pro-Atom-Kurs ab. Die Bundesrepublik bekam ein Umweltministerium (das auch für Reaktorsicherheit zuständig wurde). Zwar verhinderten auch die neuen Proteste weder die Inbetriebnahme des AKW Brokdorf im Herbst 1986 noch die der AKW Isar-2, Emsland und Neckarwestheim-2 im Laufe des Jahres 1988.

    Kein einziges Atomkraftwerk jedoch ging nach Tschernobyl in Deutschland noch in Bau. Alle 1986 noch geplanten Projekte wurden am Ende fallen gelassen, darunter die AKW Biblis C, Borken, Hamm, Marienberg, Neu-potz, Pfaffenhofen, Pleinting und Viereth in Westdeutschland sowie die AKW Dahlen 1–4 in der DDR. Zudem gingen weder der bereits fertiggestellte Schnelle Brüter in Kalkar noch die schon in Bau befindlichen DDR-Reaktoren Greifswald 6–8 und Stendal 1–2 je in Betrieb.

Auf einem Bild wird die virtuelle Ausstellung "Fukushima, Tschernobyl und wir" angekündigt

Virtuelle Ausstellung: "Fukushima, Tschernobyl und wir"

Was genau ist in Fukushima und Tschernobyl passiert? Welche Auswirkungen haben die Unfälle bis heute? »

Aufzeichnung zum Vortag: Krieg und Atomkraft

.ausgestrahlt Podcast

Weitere Informationen und Hintergrund

Fotos von Tschernobyl und Umgebung

alle Fotos von Alexander Tetsch, 2011.