Die unterschlagenen Toten
Hanebüchen niedrige angebliche Opferzahlen der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima sollen die Harmlosigkeit der Atomkraft belegen. Eine Richtigstellung.
Hanebüchen niedrige angebliche Opferzahlen der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima sollen die Harmlosigkeit der Atomkraft belegen. Eine Richtigstellung.
Eric Epstein, 65, lebt unweit des 1979 havarierten Reaktors Three Mile Island 2 Harrisburg. Mit der Initiative Three Mile Island Alert kämpft er gegen die Wiederinbetriebnahme des 2019 eingemotteten Schwesterreaktors TMI 1.
Dipl.-Phys. Oda Becker über neue Bedrohungsszenarien für Zwischenlager, tödliche Strahlenwolken und gefährliche Geheimniskrämerei.
Dipl.-Phys. Oda Becker über den tödlichen Inhalt der Jülich-Castoren, unmöglich rechtzeitige Evakuierungen nach einem Unfall oder Anschlag und Gefahren durch Drohnenangriffe.
Die Erneuerbaren haben die AKW längst ersetzt, die Reaktoren sind im Rückbau. Selbst weltweit spielt Atomkraft nur noch eine marginale Rolle. Doch die Rechten wüten weiter gegen die Energiewende. Heute: die angeblichen #AKWfiles
38 Jahre nach Tschernobyl, die Ukraine zwischen Krieg, AKW-Neubauplänen und Ruinen-Rückbau. Es sind Schlagzeilen zur fast gleichen Zeit aus demselben Land, die unterschiedlicher nicht sein können: die Ukraine will ihre Atomwirtschaft ausbauen – und „Kampfdrohnen-Zwischenfall am AKW Saporischschja“.
Immer wenn der Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl naht, schreiben wir diese Zeile, Jahr für Jahr: Nichts ist vorbei nach einem Super-GAU. Aktivist*innen wollen daran erinnern.
Auch in Deutschland war und ist der Schutz von AKW gegen Erdbebengefahren und der Umgang der Behörden damit mangelhaft
Von dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien am Montag ist auch das einzige in Bau befindliche Atomkraftwerk der Türkei betroffen gewesen. Kritiker*innen fordern nun eine genaue Überprüfung.
Der Prozess vor dem baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshof um die Betriebsgenehmigung des Riss-Reaktors Neckarwestheim‑2 bestätigt zentrale Vorwürfe von .ausgestrahlt. Umweltministerium, Betreiber und von ihnen beauftragte Gutachter orakeln zu künftigen Rissen, Sicherheitsnachweise legen sie keine vor. Dafür tun sie kund, die Vorschriften des kerntechnischen Regelwerks seien „nicht wörtlich“ zu nehmen