Pressemitteilungen
Studie zu Grafenrheinfeld-Aus: Auch alle anderen AKW sind verzichtbar
Nicht nur das AKW Grafenrheinfeld, sondern alle neun noch laufenden AKW sind für die Stromversorgung überflüssig und könnten schon 2015 abgeschaltet werden. Selbst unter extrem pessimistischen Annahmen (Dunkelheit, deutschlandweite Flaute, maximal hoher Strombedarf) stehen rechnerisch genügend nicht-atomare Kraftwerke zur Verfügung, um den gesamten Stromverbrauch in Deutschland jederzeit zu decken.
Protest gegen Beteiligungs-Simulation der Atommüll-Kommission
Mit Protest vor der Tür der Veranstaltung der Atommüll-Kommission und danach mit einer eigenen parallelen Atommüll-Tagung reagieren Atomkraftgegner auf den vorgeblichen „Bürgerdialog“ in Sachen radioaktive Abfälle.
Mit Hendricks Plan ist der Castor-Streit noch nicht gelöst
In Schlewig-Holstein ist nicht genügend Platz, Bayern und der Bürgermeister von Philippsburg verweigern die Aufnahme und Hessen knüpft seine Zusage an finanzielle Zusagen des Bundes. Weiterhin stehen die Genehmigungen der bestehenden Zwischenlager in Frage.
Atomkraftgegner nehmen nicht an Pseudo-Dialog zu Atommüll teil
.ausgestrahlt wird sich nicht am so genannten "Bürgerdialog" der Atommüll-Kommission am kommenden Samstag beteiligen. Stattdessen veranstaltet .ausgestrahlt gemeinsam mit der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, parallel zur Kommissions-Veranstaltung, in Berlin die Tagung „Atommüll ohne Ende“.
Brennelementesteuer: Urteil gut, Regierungspläne erschreckend
Es ist schlicht nicht nachvollziehbar, dass die Bundesregierung den AKW-Betreibern ein Steuergeschenk in Milliardenhöhe machen will, wenn gleichzeitig die Unsicherheit steigt, ob Eon, RWE und Co überhaupt noch willens sind, die Folgekosten der Atomenergie zu tragen.
Atomstiftung: Wer haftet für Kostensteigerungen?
Die Idee der Sicherung der Rückstellungen der Atomwirtschaft in einer Stiftung
oder einem öffentlich-rechtlichen Fonds steht und fällt mit der Frage, ob die AKW-Betreiber für zukünftige Kostensteigerungen beim Abriss und der Atommüll-Lagerung weiter haften oder sich mit einer einmaligen Zahlung freikaufen können.
RWE: Dringender Handlungsbedarf bei Atom-Rückstellungen
RWE-Chef Peter Terium hat zugegeben, dass aktuell kein Geld für den Abriss der AKW und die Atommüll-Lagerung vorhanden ist. Spätestens jetzt muss die Bundesregierung den dringenden Handlungsbedarf zur Gründung eines öffentlich-rechtlichen Fonds erkennen.
Protest vor Eon-Hauptversammlung in Essen
Anlässlich der heutigen Hauptversammlung des Energiekonzerns Eon demonstrieren Atomkraftgegner vor der Essener Grugahalle.
Grafenrheinfeld: „Eon kann den Hals nicht voll genug bekommen“
Statt wie angekündigt am 31. Mai endlich Schluss zu machen, soll es nun noch einige Wochen unnütz strahlend weiter gehen: In Grafenrheinfeld soll jedes Brennelement bis zum letzten Rest ausgenutzt werden, um noch ein paar Euro zusätzlich einzusacken.
Über 75.000 Menschen gegen AKW-Neubau in England
Bereits über 75.000 Menschen haben sich einer offiziellen Beschwerde der Elektrizitätswerke Schönau (EWS) bei der EU-Kommission angeschlossen, um gegen die Genehmigung massiver staatlicher Subventionen für den Neubau des britischen AKWs Hinkley Point C zu protestieren.