Pressemitteilungen
Hendricks Castor-Plan wird nicht aufgehen
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks plant, 26 Castor-Behälter mit Atommüll aus Sellafield und La Hague über mehrere Bundesländer zu verteilen. Das dürfte schwierig werden, da die sichere Lagerung von Castor-Behältern nicht mal im baulich stabilsten Zwischenlager in Brunsbüttel nachgewiesen werden kann.
Brunsbüttel-Urteil: Entsorgungskonzept in sich zusammengebrochen
Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts über die endgültige Aufhebung der Genehmigung für die Castor-Lagerhalle am AKW Brunsbüttel hat nicht nur Folgen
für diesen einen Standort. Die Zwischenlager an den anderen Atomkraftwerken sind baugleich und damit genau so gefährdet wie Brunsbüttel.
Atommüll-Export verschiebt das Problem aber löst es nicht
Heinz Seiffert, Chef des EmBW-Miteigentümers Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW), befürwortet Atommüll-Exporte. Doch weltweit gibt es kein einziges "Endlager" für hochradioaktiven Müll.
Atommüll-Fonds: Atomkraftgegner bleiben skeptisch
Ein Staatssekretär-Papier reicht nicht aus, sondern es braucht den politischen Willen von Merkel und Gabriel, um eine umfassende Verursacher-Haftung in Sachen Atommüll durchzusetzen.
Eon will nicht mehr für seine Atomkraftwerke haften
.ausgestrahlt fordert die Überführung der Atom-Rückstellungen in einen öffentlich-rechtlichen Fonds noch vor der Aufspaltung des Unternehmens und eine weitere Haftung Eons im Falle ungeplant hoher Rückbaukosten.
Eon will Suche nach Atommüll-Lager gerichtlich verhindern
Eon will die bundesweite Suche nach einem Atommüll-Lager per Gericht verhindern. Damit werden zentrale Entscheidungen nicht in der Atommüll-Kommission, sondern vor Gericht entschieden.
Atommüll: Haben Betreiber und Behörden gegen Vorschriften verstoßen?
An 17 Standorten in Deutschland sind etwa 2.000 Atommüll-Fässer beschädigt oder undicht. Es ist empörend, dass alle Beteiligten so tun, als sei dies ein ganz normaler Vorgang und als gäbe es niemand, der die undichten Fässer zu verantworten hat.
„Aufsicht – komm zur Einsicht!“
Anlässlich der Aufsichtsratssitzung am heutigen Mittwoch im Bonner Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) forderten rund 60 Menschen vor den Toren des FZJ sowie in Bonn die Ratsmitglieder auf, sich gegen einen Export des Atommülls auszusprechen.
„Die Hiobsbotschaften in Sachen Atommüll häufen sich“
Doppelt so viele radioaktive Abfälle, als bisher angenommen. 2.000 beschädigte Strahlen-Fässer bundesweit. Nötig sind jetzt Konsequenzen aus den unhaltbaren Zuständen in Sachen Atommüll - es ist an der Zeit, die weitere Produktion von Atommüll zu beenden.
.ausgestrahlt macht Vorschlag für geändertes Atommüll-Gesetz
.ausgestrahlt hat konkrete Vorstellungen, wie das Gesetz geändert werden müsste, damit eine gesellschaftliche Verständigung in Sachen Atommüll möglich wird und formuliert dazu wesentliche Punkte.