Pressemitteilungen
„Bundesregierung soll nicht reden, sondern handeln“
Röttgen und Merkel holen die Segel ein, um dem wachsenden atomkritischen Wind aus der Gesellschaft zu entgehen. Dabei wollen sie weiter auf Atom-Kurs bleiben und die Stilllegung der AKW verhindern.
Anti-Atom-Menschenkette überschattet von drohender Kernschmelze in Japan
Überschattet von der drohenden Kernschmelze in gleich mehreren japanischen Atomkraftwerken werden heute Zehntausende Atomkraftgegner eine 45 Kilometer lange Menschenkette zwischen dem AKW Neckarwestheim und der Staatskanzlei in Stuttgart bilden. Die Atomkraftgegner hoffen, dass sich Lage in japanischen AKW stabilisiert, bevor noch Schlimmeres passiert. Doch die Ereignisse in Japan sind der deutliche Beweis, dass die Risiken der Atomenergie nicht beherrscht werden können.
60.000 Teilnehmer bei Anti-Atom-Menschenkette
Heute haben rund 60.000 Teilnehmer eine zirka 45 Kilometer lange Menschenkette gegen Atomenergie gebildet – vom Atomkraftwerk (AKW) Neckarwestheim bis zur Villa Reitzenstein in Stuttgart. In Japan hat sich wieder einmal bestätigt, wie unbeherrschbar und gefährlich Atomenergie ist. Deshalb steigt die Empörung über die Atompolitik.
Drohende Kernschmelze in japanischem AKW: Bundesumweltministerium betreibt Desinformationspolitik
Das Bundesumweltministerium betreibt eine unerträgliche Desinformationspolitik. Auch die japanische Regierung hatte behauptet, ihre AKW seien erdbebensicher. Das Erdbeben in Japan hat in Fukushima zum Ausfall der Stromversorgung und des kraftwerkseigenen Notkühlsystems geführt. Gleiches kann in deutschen Atomkraftwerken passieren. Auch im hessischen AKW Biblis war am 8. Februar 2004 nach dem Ausfall der externen Stromversorgung ein sogenannter 'station blackout' eingetreten und es drohte die Kernschmelze.
Erdbebengefahr: AKW Neckarwestheim steht auf porösem instabilem Untergrund
Anlässlich des Erdbebens in Japan und den Schäden in dortigen Atomanlagen wird auch hierzulande die Erdbebensicherheit von Atomkraftwerken neu diskutiert. Auch im süddeutschen Raum kommt es regelmäßig zu Erdbeben. Das AKW Neckarwestheim bei Stuttgart ist dabei besonders gefährdet, denn es steht auf äußerst brüchigem Grund.
Mobilisierung für Menschenkette läuft auf Hochtouren
Am Samstag, 12. März 2011, organisieren mehrere Organisationen eine etwa 45 Kilometer lange Menschenkette gegen Atomenergie - vom Atomkraftwerk (AKW) Neckarwestheim bis nach Stuttgart. Abhängig vom Wetter rechnen die Veranstalter mit 20 000 bis 40 000 Teilnehmern. Mit der spektakulären Anti-Atom-Aktion, die um 12.30 Uhr beginnt, wollen die Verbände einen Richtungswechsel in der bundesweiten Energiepolitik einläuten.
Anti-Atom-Aktionen in 40 Städten:
Rund 10.000 Atomkraftgegner bilden Auftakt-Menschenketten in 40 Städten | Aktionen warben für die bundesweite Menschenkette am 12. März vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart | Zehntausende Menschen werden zu der Großaktion erwartet
Anti-Atom-Aktionen am Samstag in 41 Orten:
Bundesweiter Aktionstag mit Aktionen in 41 Orten | Auftakt-Aktionen zur großen Menschenkette am 12. März zwischen dem AKW Neckarwestheim und Stuttgart | Zur Großaktion im Vorfeld der Landtagswahl in Baden-Württemberg werden zehntausende Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet
"Atomausstieg in die Hand nehmen"
Baden-Württemberg kommt eine Schlüsselrolle für künftige Energiepolitik zu. Deshalb findet dort am Samstag, 12. März, eine 45 Kilometer lange Anti-Atom-Kette statt. Nach der Landtagswahl steht jede Regierung vor entscheidenden Herausforderungen in Sachen Atompolitik. "Egal wer regiert, die Regierung muss den Atomausstieg auf die Tagesordnung setzen", sagte Jochen Stay.
„Die Anti-AKW-Bewegung ist in Ostdeutschland angekommen.“
Was in den letzten Stunden besonders aufgefallen ist: Die Anti-AKW-Bewegung ist in Ostdeutschland angekommen. Unzählige neu entstandene Initiativen in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben zu Protesten aufgerufen und waren an den Schienen aktiv.