Pressemitteilungen
Anti-Atom-Bewegung plant in den nächsten Wochen Massenproteste für endgültigen Atomausstieg
Umweltorganisationen, Anti-Atom-Initiativen und weitere Verbände rufen zu zahlreichen Protesten gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke in Deutschland auf. In den nächsten Tagen und Wochen wird es einen Wechsel von regionalen und überregionalen Demonstrationen und Aktionen geben. Am heutigen Montag wird in voraussichtlich 400 Orten demonstriert.
„Regierung versucht mit Taschenspielertricks Atomkraftwerke zu retten“
Die Äußerungen aus der Bundesregierung, die Verschiebung der Laufzeitverlängerung der AKW zu erwägen, sind Formulierungen, die darauf zielen, nicht handeln zu müssen, das Problem auszusitzen und die Bevölkerung zu täuschen.
„Merkels Moratoriums-Strategie ist gescheitert“
Noch nie in der Geschichte der Anti-AKW-Bewegung haben an so kurzfristig angesetzten Demonstrationen so viele Menschen teilgenommen. Der massive Zulauf zu den Protesten zeigt, dass die Bundeskanzlerin mit ihrer Moratoriums-Strategie gescheitert ist.
Protest gegen Atompolitik der Bundesregierung formiert sich
Als Reaktion auf die Reaktor-Katastrophen in Japan gehe in Deutschland Atomkraftgegner auf die Straße. Für Montagabend sind in bislang 131 Städten Mahnwachen angekündigt (Stand: 15:30 Uhr).
„Bundesregierung soll nicht reden, sondern handeln“
Röttgen und Merkel holen die Segel ein, um dem wachsenden atomkritischen Wind aus der Gesellschaft zu entgehen. Dabei wollen sie weiter auf Atom-Kurs bleiben und die Stilllegung der AKW verhindern.
Anti-Atom-Menschenkette überschattet von drohender Kernschmelze in Japan
Überschattet von der drohenden Kernschmelze in gleich mehreren japanischen Atomkraftwerken werden heute Zehntausende Atomkraftgegner eine 45 Kilometer lange Menschenkette zwischen dem AKW Neckarwestheim und der Staatskanzlei in Stuttgart bilden. Die Atomkraftgegner hoffen, dass sich Lage in japanischen AKW stabilisiert, bevor noch Schlimmeres passiert. Doch die Ereignisse in Japan sind der deutliche Beweis, dass die Risiken der Atomenergie nicht beherrscht werden können.
60.000 Teilnehmer bei Anti-Atom-Menschenkette
Heute haben rund 60.000 Teilnehmer eine zirka 45 Kilometer lange Menschenkette gegen Atomenergie gebildet – vom Atomkraftwerk (AKW) Neckarwestheim bis zur Villa Reitzenstein in Stuttgart. In Japan hat sich wieder einmal bestätigt, wie unbeherrschbar und gefährlich Atomenergie ist. Deshalb steigt die Empörung über die Atompolitik.
Drohende Kernschmelze in japanischem AKW: Bundesumweltministerium betreibt Desinformationspolitik
Das Bundesumweltministerium betreibt eine unerträgliche Desinformationspolitik. Auch die japanische Regierung hatte behauptet, ihre AKW seien erdbebensicher. Das Erdbeben in Japan hat in Fukushima zum Ausfall der Stromversorgung und des kraftwerkseigenen Notkühlsystems geführt. Gleiches kann in deutschen Atomkraftwerken passieren. Auch im hessischen AKW Biblis war am 8. Februar 2004 nach dem Ausfall der externen Stromversorgung ein sogenannter 'station blackout' eingetreten und es drohte die Kernschmelze.
Erdbebengefahr: AKW Neckarwestheim steht auf porösem instabilem Untergrund
Anlässlich des Erdbebens in Japan und den Schäden in dortigen Atomanlagen wird auch hierzulande die Erdbebensicherheit von Atomkraftwerken neu diskutiert. Auch im süddeutschen Raum kommt es regelmäßig zu Erdbeben. Das AKW Neckarwestheim bei Stuttgart ist dabei besonders gefährdet, denn es steht auf äußerst brüchigem Grund.
Mobilisierung für Menschenkette läuft auf Hochtouren
Am Samstag, 12. März 2011, organisieren mehrere Organisationen eine etwa 45 Kilometer lange Menschenkette gegen Atomenergie - vom Atomkraftwerk (AKW) Neckarwestheim bis nach Stuttgart. Abhängig vom Wetter rechnen die Veranstalter mit 20 000 bis 40 000 Teilnehmern. Mit der spektakulären Anti-Atom-Aktion, die um 12.30 Uhr beginnt, wollen die Verbände einen Richtungswechsel in der bundesweiten Energiepolitik einläuten.