Pressemitteilungen
„Mit einem lachenden und einem weinenden Auge“
Jedes Atomkraftwerk, das stillgelegt wird, ist ein Risiko weniger. Trotzdem darf nicht der Anschein erweckt werden, als seien jüngere AKW sicher. Die entscheidende Stellschraube sind jetzt die Sicherheitsauflagen. Atomkraftgegner werden die dafür verantwortlichen Landesregierungen nicht mehr aus der Verantwortung lassen.
Druck auf Vattenfall beginnt zu wirken
Vattenfall gibt zu, keine AKW betreiben zu können
Der enorme öffentliche Druck auf die Atomkonzerne zeigt Wirkung: Nach etlichen gefährlichen Pannen gibt der Vattenfall-Konzern endlich zu, dass er nicht in der Lage ist, die AKW Krümmel und Brunsbüttel zu betreiben. Auch wenn auf den AKW künftig Eon steht, drin bleibt der gleiche Dreck.
Wer das AKW Krümmel einschaltet, verliert Stromkunden
In Hamburg ist heute die Kampagne "Tschüss Vattenfall" gestartet. Möglichst viele Stromkunden sollen vom Atomkonzern Vattenfall zu einem Ökostrom-Anbieter wechseln, da Vattenfall das Pannen-AKW Krümmel wieder in Betrieb nehmen will.
Peinlich und gefährlich: Vattenfall fällt bei Krümmel-Sicherheits-Check durch
Der Atomkonzern Vattenfall ist nicht in der Lage, sein Personal ordentlich auszuwählen und zu schulen. Als AKW-Betreiber ist er unzuverlässig, ihm müsste die Lizenz dafür entzogen werden. Die Reaktoren in Krümmel und Brunsbüttel müssen endgültig vom Netz bleiben.
„Sander will Ruhe für Endlager-Ausbau in Gorleben“
Die Vorschläge des niedersächsischen Umweltministers Hans-Heinrich Sander (FDP) führen nur zu einer räumlichen Verlagerung des Atommüll-Problems. Sander hat den Castor-Protest nicht verstanden.
„Kein Statist in der Röttgen-Show“
.ausgestrahlt folgt der Gesprächs-Einladung von Röttgen nach Gorleben nicht: Ein
Innenminister der Länder können geplante Castor-Transporte stoppen
Angesichts der aktuellen Überlastung der Polizei haben die Innenminister der Länder die Möglichkeit, die geplanten Castor-Transporte von Ahaus ins russische Majak und vom französischen Cadarache nach Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern zu stoppen.
„Wilhelminische Methoden im 21. Jahrhundert“
Das gesellschaftliche Vertrauen in die Regierung schwindet: Wer versucht, politische Konflikte mit Strafzahlungen und polizeilichen Mitteln durchzusetzen, hat von moderner Demokratie nichts verstanden.
„Demonstranten zeigen mehr politische Verantwortung als die Regierenden in Berlin“
Während sich Merkel und Röttgen hinter leeren Politparolen und Tausenden von Polizisten verschanzt haben, haben wir beim Castor-Protest deutlich Position bezogen. Jetzt muss die Regierung reagieren.