Anti-Atom-Radtour: Von Kalkar nach Ahaus
Die sechste Etappe der Nordtour führt zum Atommüll-Zwischenlager in Ahaus. Abendprogramm: Offene Gespräche mit der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus e.V.“.
Die sechste Etappe der Nordtour führt zum Atommüll-Zwischenlager in Ahaus. Abendprogramm: Offene Gespräche mit der Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus e.V.“.
Auf der fünten Etappe der Nordtour geht es zum Schnellen Brüter nach Kalkar - der nie eine Betriebsgenehmigung erhielt. Am Abend: Christoph Peters liest aus seinem Roman „Der Dorfroman“.
Ursula van Dick über Zuversicht, Niederlage und Sieg im Streit um den Schnellen Brüter
Am vierten Tag der Radtour geht es nach Krefeld, wo Behälter für Atommüll wie der Castor hergestellt werden. Aktionen: Kundgebung in Krefeld und Vorbeifahrt bei der Castorschmiede Siempelkamp.
Auf der dritten Etappe der Anti-Atom-Radtour geht es zum Kernforschungsreaktor in Jülich - hier kann ein gescheiterter SMR betrachtet werden. Am Abend gibt einen Austausch zwischen Anti-Atom-Bewegung und Klimagerichtigkeitsbewegung in Keyenberg/Lützerath.
Die zweite Etappe der Nordtour führt die Mitfahrenden über Maastricht in die heimliche Anti-Atom-Hauptstadt Deutschlands. Am Abend gibt es Reden und ein Kulturprogramm.
Drohende Laufzeitverlängerung und Menschenketten: Die erste Etappe der Nordtour führt am 9. Juli nach Belgien. Auftaktkundgebung am AKW.
Gleich zwei aktuelle Untersuchungen raten dringend davon ab, sich auf die Atomkraftwerke zu verlassen, wenn es künftig um eine „sichere“ Stromversorgung geht. Laufzeitverlängerungen als „Rundum-Sorglos-Paket“ für die Energiekrise zu verkaufen, ist „gezielte Augenwischerei“.
Mit einem „unvergesslichen“ Festival haben Anfang Juni mehr als zehntausend Menschen das Ende des Endlagerprojekts Gorleben und den Atomausstieg gefeiert. Jetzt ist auch der Arbeitsauftrag an den Betreiber erteilt worden, den Salzstock zu verfüllen. Das letzte Kapitel „Gorleben“ beginnt.
Der Wahnsinn, mithilfe "neuer, sicherer und kleiner" Atomkraftwerke das Klima zu retten, erreicht einen weiteren Höhepunkt: Laut einer Studie würden diese Small-Modular-Reaktoren im Verhältnis deutlich mehr gefährlichen Atommüll produzieren, als große Meiler. Wir empfehlen: Finger weg!