Pressemitteilungen
Atommüll-Gespräche der Parteien vor dem Scheitern
Was sich da als Einigung zwischen den Parteien abzeichnet, wird den Atommüll-Konflikt nicht lösen. Eine Einigung ist ja kein Wert an sich. Wer sich auf das Falsche einigt, erreicht auch sein Ziel nicht.
Atomkraftgegner: „Röttgens weiße Landkarte ist nur Rhetorik“
Röttgens Gerede von einer "weißen" Landkarte ist nur Rhetorik. Denn angesichts von 1,6 Milliarden Euro, die in dem Salzstock bereits verbaut worden sind, droht am Ende doch wieder nur Gorleben herauszukommen. Und das obwohl Grundwasserkontakt, explosive Gaseinschlüsse und ein Erdgasfeld darunter den Salzstock in Gorleben als Endlager für hochradioaktiven Atommüll völlig untauglich machen.
Breites Bündnis ruft zu buntem Gorleben-Protest auf
Der Protest im Wendland gegen das Atommüll-Lager in Gorleben war schon immer etwas bunter und kreativer als Demonstrationen anderswo. So auch jetzt, anlässlich der entscheidenden Phase in den Verhandlungen für ein Endlager-Suchgesetz und 26 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl.
10.000 Atomkraftgegner: Bundesregierung soll „Nein“ zu Atom-Subventionen der EU sagen
Innerhalb von drei Tagen haben sich rund 10.000 Menschen an einer Eil-Aktion der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt beteiligt und fordern von der Bundesregierung die klare Ablehnung von Atom-Subventionen durch die EU.
AKW-Abriss: Eon und Co sollen taktische Spielchen unterlassen
Eon und Co zögern den Abriss der Atomkraftwerke hinaus, um ihre Chancen auf Schadenersatz zu erhöhen. Wir fordern die Stromkonzerne dazu auf, ihre taktischen Spielchen zu unterlassen, ihre Klagen zurückzunehmen und unverzüglich den Rückbau der Reaktoren einzuleiten.
Atomkraftgegner starten Eil-Aktion gegen Atom-Subventionen der EU
Brokdorf: Ein ewiges Spiel mit dem Feuer
Die im AKW Brokdorf verwendeten Brennelemente wurden vor ihrem Einsatz nicht überprüft. Vor diesem Hintergrund das Kraftwerk in Brokdorf noch bis 2021 betreiben zu wollen, ist ein nicht hinnehmbares Risiko. Die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt fordert deswegen die Stillegung des AKW Brokdorf.
Gorleben: Bundesregierung greift tief in die Trickkiste
Typisch Norbert Röttgen: Hört sich gut an, ist aber am Ende doch alles ganz anders. Mit einem vorläufigen Erkundungsstopp erkauft sich die Bundesregierung nur Zeit, um den Standort Gorleben in einigen Jahren umso besser durchsetzen zu können.
Brennelementsteuer mehr als angemessen
Die Brennelementsteuer ist mehr als angemessen. Schließlich werden die Folgen der Atomenergie-Nutzung - wie etwa die milliardenschweren Atommüllprojekte in Morsleben, Gorleben und der Asse - immer noch zum großen Teil aus dem Bundeshaushalt finanziert.
"Zeit der Anti-Atom-Proteste ist noch nicht vorbei"
Atomkraftgegner gehen heute erneut auf die Straße, weil die Konsequenzen aus Fukushima nicht ausreichen. Neun Atomkraftwerke laufen in Deutschland ohne Sicherheits-Nachrüstungen weiter - die meisten noch bis 2022. Damit kann es jeden Tag zu einem Super-GAU kommen.