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Merkel legt sich atompolitisch nicht fest
Zu den atompolitischen Aussagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der heutigen Ausgabe des „Handelsblatt“ stellt .ausgestrahlt fest: Merkel hält sich atompolitisch weiter viele Wege offen. Sie verspricht ganz bewusst nicht die Laufzeitverlängerung für alle AKW. Denn sie weiß, dass dies politisch selbst in den eigenen Reihen nicht durchsetzbar ist.
„Nach den Hoteliers will nun die nächste Interessengruppe Vorteile auf Kosten der Allgemeinheit“
Den AKW-Betreibern geht es nur um höhere Gewinne, denn ihre ältesten und störanfälligsten Atomkraftwerke werden für die Stromversorgung schon lange nicht mehr benötigt, erklärte .ausgestrahlt zum angekündigten Treffen der Konzerne mit der Regierung.
„Bundesregierung muss sich entscheiden zwischen Gewinn-Interessen der Stromkonzerne und Sicherheit der Bevölkerung“
Die Anti-Atom-Initiative .ausgestrahlt sieht die Uneinigkeit in der Bundesregierung über die zukünftige Atompolitik als ersten Erfolg der Proteste der letzten Monate. Sie werden nicht abwarten, wie sich die Bundesregierung entscheidet, sondern sich in den nächsten Monaten offensiv in die Auseinandersetzung einmischen.
Atomaufsicht: Sicherheit muss vor Profitinteressen gehen
Im Streit um längere Laufzeiten für altersmüde Atomkraftwerke stehen die Sicherheits-Interessen der Bevölkerung gegen das Profit-Interesse der Stromkonzerne. Der Atomlobbyist Gerald Hennenhöfer ist als Chef der Bundesatomaufsicht die Interessenskollision in Person. Das ist, wie von der Deutschen Umwelthilfe gezeigt, rechtlich problematisch, aber auch politisch untragbar. Auf Initiative von .ausgestrahlt verlangen bereits mehr als 10.000 Bürgerinnen und Bürger von Umweltminister Röttgen, die Berufung Hennenhöfers zurückzunehmen.
Wöchentliche Anti-Atom-Aktion „Stör-Fall-Mob“ zieht immer weitere Kreise
Die derzeit wöchentlich stattfindenden Flashmob-Aktionen von Atomkraftgegnern ziehen immer weitere Kreise. In genau 50 Städten werden am morgigen Samstag entsprechende Aktionen stattfinden. Vor einer Woche gab es diese Flashmobs in 36 Städten. Die bundesweite Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hatte für alle Adventssamstage zu Flashmob-Aktionen unter dem Motto „Stör-Fall-Mob“ aufgerufen.
Flashmobs gegen Atomenergie in 36 Städten am morgigen Samstag
Kurz vor 12 Uhr werden sich in 36 Städten auf belebten öffentlichen
Atomkraftgegner setzen Röttgen wegen umstrittener Personalentscheidung unter Druck
Die Berufung des Atomlobbyisten Gerald Hennenhöfer zum neuen Chef der Abteilung Reaktorsicherheit im Umweltministerium schlägt weiter Wellen. Die bundesweite Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt hat heute eine Briefaktion im Internet gestartet, in der Bundesumweltminister Norbert Röttgen dazu aufgefordert wird, die umstrittene Personalentscheidung umgehend rückgängig zu machen. Auf der Internetseite www.ausgestrahlt.de kann jede und jeder den Offenen Brief unterzeichnen.
„Ansporn zu neuem Protest“
"Auch Karlsruhe verweigert sich einer Anhörung der Betroffenen", kritisiert Jochen Stay. "Wenn uns die Justiz die Unterstützung versagt, verlassen wir uns auf die eigene Stärke."
„Nicht nur schöne Worte, sondern eine andere Politik“
Jochen Stay fordert vom CDU-Umweltminister Röttgen, die Atomkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel nicht wiederanfahren zu lassen und dafür zu sorgen, dass Biblis, Neckarwestheim 1 und alle Atomkraftwerke, die nicht genehmigungsfähig wären, abgeschaltet werden.
„Etikettenschwindel übelster Sorte“
Röttgen erklärt in ‚Bild’, er wolle den Atomausstieg nicht zurücknehmen, spricht sich aber gleichzeitig versteckt für längere Laufzeiten der Atomkraftwerke aus. Damit betreibt er Etikettenschwindel übelster Sorte, um die vielen Anhänger von Union und FDP zu besänftigen, die der Atomenergie kritisch gegenüberstehen.