46 Jahre - ältestes AKW der Welt
Mit einem riesigen Wegweiser machen zur Zeit AtomkraftgegnerInnen auf den ältesten noch in Betrieb befindlichen Atomreaktor der Welt aufmerksam. Er befindet sich im schweizerischen Beznau.
Mit einem riesigen Wegweiser machen zur Zeit AtomkraftgegnerInnen auf den ältesten noch in Betrieb befindlichen Atomreaktor der Welt aufmerksam. Er befindet sich im schweizerischen Beznau.
Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) hat dem Betreiber des AKW Philippsburg-2 untersagt, das Kraftwerk wieder in Betrieb zu nehmen. Bei Prüfungen im Rahmen der Revision waren „Unregelmäßigkeit“ entdeckt worden: Tests seien zwar protokolliert, hätte aber gar nicht stattgefunden.
Wochenlang hatten AktivistInnen Proteste gegen den ersten Urantransport nach dem Jahrestag von Fukushima angekündigt. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde dann tatsächlich ein Zug für mehrere Stunden erfolgreich blockiert.
Nach dem Beginn der Katastrophe von Fukushima wurden im März 2011 acht alte deutsche Atomkraftwerke zwangsabgeschaltet. Neben weiteren Klagen wollen die Betreiber der AKW für drei Monate „Moratorium“ Schadensersatz vom Bund. Der baden-württembergische Energiekonzern EnBW ist nun vor dem Landesgericht in Bonn damit gescheitert.
Im französischen Atomkraftwerk Paluel in der Normandie hat sich ein schwerer Unfall ereignet: Bei Wartungsarbeiten in dem abgeschalteten Reaktor stürzte ein Dampferzeuger um und sorgte für „erhebliche Beschädigungen“.
AtomkraftgegnerInnen hatten im Zusammenhang mit dem fünften Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima zu Protesten gegen Atomtransporte in Deutschland aufgerufen. Nun haben die AktivistInnen „orangen Alarm“ ausgelöst: In Hamburg wurde die Entladung von Container mit atomarer Fracht beobachtet.
Vor fast 30 Jahren ist ein Reaktor des Atomkraftwerks Tschernobyl in der heutigen Ukraine explodiert. Eine radioaktive Wolke zog über große Teile Europas und hinterliess Strahlung, die bis heute nachweisbar ist. Und obwohl sich die Katastrophe in über 1.000 km Entfernung ereignete, hat sie Deutschland bis heute mehrere hundert Millionen …
Der Neustart in die japanische Atomenergienutzung wird weiter von Massenprotesten begleitet. Für einen weiteren Atomreaktor wurde kürzlich das endgültige Aus beschlossen, weitere könnten folgen. Die geforderten Nachrüstungen sind den Betreibern zu teuer.
Golden Misabiko, Träger des Nuclear Free Future Award, tourt derzeit mit dem Dokumentarfilm „Legacy Warnings“ durch Deutschland. Authentisch beschreibt er die Situation um den Uranabbau und des angekündigten Ausbaus der Atomenergie in Afrika.
Gregory Jaczko, ehemaliger Chef der US-Atomaufsicht, über AKW-Unfälle, die Grenzen der Atomaufsicht und das große Missverständnis beim Wort „Sicherheit“